Drei “Blow Up – Aufeinandertreffen”-Videos von arte, die zwar schon im Mai online gestellt wurden, bei jeweils 400 bis 500 Aufrufen aber wohl eher unbekannt sein dürften.
Hitchcock / Coppola
Drei “Blow Up – Aufeinandertreffen”-Videos von arte, die zwar schon im Mai online gestellt wurden, bei jeweils 400 bis 500 Aufrufen aber wohl eher unbekannt sein dürften.
Hitchcock / Coppola
Aus der “Three Reasons”-Reihe von Criterion: Stanley Kubricks “Die Rechnung ging nicht auf / The Killing” [USA 1956], der am 16. August 2011 auf DVD und Blu-ray erschienen ist.
1962 sang der IBM 704 als erster Computer der Welt ein Lied. Sechs Jahre später sollte es ihm ein Computer mit dem Namen HAL 9000 gleichtun.
Zum heutigen 83. Geburtstag von Stanley Kubrick. Gefunden bei Roger Ebert.
Die im Video genannten Angaben “1961″ und “IBM 7094″ scheinen übrigens nicht zu stimmen.
Ein kurzes Video über das “Timberline Lodge”-Hotel, das in Stanley Kubricks “Shining / The Shining” [GB / USA 1980] für wenige Außenaufnahmen als “Overlook Hotel” herhalten mußte, gab’s hier ja vor kurzem. Mit der Innenausstattung, dem Set-Design und darin enthaltener Anomalien und Unmöglichkeiten beschäftigt sich Rob Ager im zweiteiligen “The Shining – Spatial Awareness and Set Design“, gefunden bei FlavorWire via TheDailyMUBI/Twitter.
In einer Episode aus der “Pop Pilgrims”-Reihe vom A.V. Club wird das “Overlook Hotel” aus Stanley Kubricks “Shining / The Shining” [GB / USA 1980] besucht.
Ein Brief von Stanley Kubrick an Ingmar Bergman aus dem Jahr 1960. Gefunden bei Letters of Note.

Im August 2011 bringt Criterion wieder eine Reihe erstklassiger Filme auf den Markt. Meiner Meinung nach der bisher interessanteste Monat des New Yorker Labels in diesem Jahr.
Der zuvor nur in der “The Orphic Trilogy” erhältliche “Orpheus” von Jean Cocteau wird erstmals auf Blu-ray erscheinen, außerdem kommt eine 2-DVD-Neuauflage. Gillo Pontecorvos hervorragender “The Battle of Algiers” erscheint endlich auf Blu-ray. Das erstklassige Bonusmaterial des 3-DVD-Sets (eine der besten Criterion-Veröffentlichungen überhaupt) wird natürlich übernommen. In Deutschland erscheint er übrigens demnächst bei Pierrot le Fou, allerdings nur auf DVD und mit wenigen Extras. Auch Lindsay Andersons “If…” mit Malcolm McDowell wird in HD zugänglich gemacht. Neu in die Criterion Collection aufgenommen werden Roman Polanskis “Cul-de-Sac“, Lee Chang-dongs “Secret Sunshine” und endlich Stanley Kubricks “The Killing“. Letztere Edition bietet auch gleich noch Kubricks “Killer’s Kiss” mit einem restaurierten Transfer (und hoffentlich ebenfalls in HD). Das Highlight des Monats allerdings ist meiner Meinung die “The Complete Jean Vigo“-Edition mit den vier Filmen des 1934 mit gerade einmal 29 Jahren viel zu früh an einer Tuberkulose-Erkrankung verstorbenen französischen Regisseurs. Bisher waren alle Filme zusammen in Frankreich (jedoch ohne englische Untertitel) und in Großbritannien auf DVD erhältlich. Criterion bringt diese Filme nun erstmals auch in HD.
30. August 2011
DVD + Blu-ray #68: “Orphée / Orpheus” [F 1950, Jean Cocteau]
DVD: 2 Discs | $29.95
Blu-ray: 1 Disc | $39.95
1.33:1
French
This 1950 update of the Orphic myth by Jean Cocteau depicts a famous poet (Jean Marais) scorned by the Left Bank youth, and his love for both his wife Eurydice (Marie Déa) and a mysterious princess (Maria Casarès). Seeking inspiration, the poet follows the princess from the world of the living to the land of the dead through Cocteau’s famous mirrored portal. Orpheus represents the legendary Cocteau at the height of his abilities for peerless visual poetry and dreamlike storytelling.
Am 31. Mai 2011 wird Stanley Kubricks “Uhrwerk Orange / A Clockwork Orange” [GB / USA 1971] nach dem gleichnamigen Roman von Anthony Burgess in den USA als neue Blu-ray-Edition erscheinen. Der Film ist bereits seit 2007 in Hi-Def erhältlich, das Master der “40th Anniversary Edition” stammt allerdings von der restaurierten Fassung, die Mitte Mai beim Filmfestival in Cannes gezeigt wird. In Deutschland erscheint das 2-Disc-Set bereits am 20. Mai 2011 innerhalb der “Premium Collection” von Warner.
UPDATE:
Es wird doch das Master der bisher erhältlichen Blu-ray Disc verwendet. Demnach kann das neue Set nur mit erweitertem Bonusmaterial aufwarten.
Das Gerücht, dass nach “Wege zum Ruhm / Paths of Glory” [USA 1957] auch Stanley Kubricks “Die Rechnung ging nicht auf / The Killing” [USA 1956] bei Criterion auf DVD und Blu-ray erscheinen wird, geistert schon seit einiger Zeit herum. Im aktuellen März-Newsletter des Labels erfolgt nun durch die “Wacky Animal”-Zeichnung sozusagen die Bestätigung.

Movie Geeks United! hat am letzten Sonntag den ersten Teil eines auf acht Episoden ausgelegten Audio-Programms über Stanley Kubrick live auf blogtalkradio ausgestrahlt. Diese und alle noch folgenden Episoden des Podcasts können allerdings auch auf “Movie Geeks United! presents The Kubrick Series” angehört werden. Weiter geht es mit dem zweiten Teil über “2001: Odyssee im Weltraum / 2001: A Space Odyssey” [GB / USA 1968] am Sonntag, den 19. Dezember 2010.
Filmemacher und SFX-Guru Douglas Trumbull arbeitet derzeit an einer Dokumentation zu Stanley Kubricks “2001: Odyssee im Weltraum / 2001: A Space Odyssey” [GB / USA 1968], bei dem er damals für die visuellen Effekte verantwortlich war. Die Doku “2001: Beyond the Infinite – The Making of a Masterpiece” wird von Warner Bros. produziert und könnte somit innerhalb der bei TheDigitalBits für 2011 angekündigten neuen “Stanley Kubrick Blu-ray Collection” enthalten sein. In diesem Set werden auch erstmals die bisher nicht auf Blu-ray erhältlichen Filme “Lolita” [GB / USA 1962, Stanley Kubrick] und “Barry Lyndon” [GB / USA 1975, Stanley Kubrick] vorliegen. Eine kurze Vorschau auf die neue Dokumentation bietet Trumbull auf seiner WebSite.
UPDATE
In einem Artikel auf 70mm.com steht folgendes:
He [Douglas Trumbull] hinted that Warner was preparing a final cut of “2001″ with hitherto unseen material. Bring it on! I am sure that many owners of the DVD and Blu-ray, will like me, pay top dollar for a new Blu-ray release, featuring these items.
Bei Drehbeginn des von Hauptdarsteller Kirk Douglas’ “Bryna Productions” produzierten Films “Spartacus” [USA 1960] saß noch Anthony Mann auf dem Regiestuhl. Nach einigen künstlerischen Differenzen mit Kirk Douglas mußte er jedoch seinen Platz räumen und wurde durch Stanley Kubrick, der mit Douglas schon bei “Wege zum Ruhm / Paths of Glory” zusammengearbeitet hatte, ersetzt.
Zum 50. Jubiläum des Films – er feierte am 6. Oktober 1960 in New York seine Premiere – erscheint am 25. Mai 2010 eine “50th Anniversary Edition” auf Blu-ray bei Universal. Erst einmal eine schöne Nachricht, die ich beim ClassicFlix Blog gefunden habe. Wenn man sich jedoch die letzten Heimkino-Auswertungen dieses Films von Universal in Erinnerung ruft, kommen allerdings erst einmal Zweifel auf, ob diese Veröffentlichung auch qualitativ überzeugen wird.
“Spartacus” kam während seiner “Road Show”-Auswertung im “Super Technirama 70″-Format in die Kinos. Bei dem zum Grunde liegenden “Technirama”-Aufnahmeformat lief das Kameranegativ mit 8 Perforationslöchern pro Frame – wie bei VistaVision – horizontal durch die Kamera. Anders als beim sphärischen VistaVision wurde jedoch mit anamorphen Linsen gedreht. Für die “Super Technirama 70″-Auswertung wurde auf 70mm-Material mit 5 Perforationslöchern pro Frame ohne anamorphe Streckung – also mit den Spezifikationen von “Todd-AO” – umkopiert. Die unzensierte Original-/Preview-Fassung von “Spartacus” hatte eine Laufzeit von 197 Minuten, inklusive ca. 10 Minuten an “Overture”-, “Entr’acte”- und “Exit”-Musik. Mit einer Laufzeit von 182 Minuten kam er 1960 in die Kinos. Die Musik-Einleitungen fehlten, außerdem ca. 5 bis 6 Minuten an Spielszenen. 1967 erfolgte eine Wiederaufführung, allerdings mit einer Laufzeit von nur noch 161 Minuten.
Eine 29-minütige Sendung aus dem britischen Fernsehen: Autor Anthony Burgess, Darsteller Malcolm McDowell und Filmhistoriker William K. Everson diskutieren in “An Examination of Stanley Kubrick’s A Clockwork Orange” [GB 1972, John Musilli] über Stanley Kubricks “Uhrwerk Orange / A Clockwork Orange” [GB / USA 1971].
[via: Filmkunst]
Im April hatte ich bereits auf einen neuen Prachtband des Taschen Verlags hingewiesen: Ein Buch über Stanley Kubricks nie verwirklichten “Napoleon“-Film mit dem Titel “Stanley Kubrick’s Napoleon: The Greatest Movie Never Made“. Mittlerweile sind dazu auch weitere Informationen aufgetaucht. Darauf aufmerksam gemacht hat mich DVDuell-Leser Roland Seidel. Vielen Dank dafür.
Die Informationen sind auf der Taschen Verlag-WebSite bisher nur über die Suchfunktion zu finden. Das Buch, das im Oktober 2009 zu einem Preis von 500,- Euro in den Handel gelangen soll, ist auf 1.000 numerierte Exemplare limitiert. Diese aufwendige Sammlerausgabe mit insgesamt 2.874 Seiten besteht aus zehn einzelnen Büchern, die in einer Faksimile eines Napoleon-Geschichtsbuchs untergebracht sind. Die Bücher sind mehrsprachig gestaltet, die Texte liegen in Deutsch, Englisch und Französisch vor.
Herausgeberin des Buchs ist Alison Castle, die auch schon den Prachtband “The Stanley Kubrick Archives” und die Sammlerausgabe über “Some Like It Hot” veröffentlicht hat.
Der größte Film, der nie gedreht wurde
Kubricks ungefilmtes Meisterwerk
Zwischen den Deckeln eines aufwendig gestalteten Buches finden sich alle Elemente aus Stanley Kubricks Archive wieder, die der Leser benötigt, um sich vorstellen zu können, wie dieser niemals gedrehte Film über den Kaiser der Franzosen ausgesehen hätte – einschließlich eines Faksimile-Nachdrucks des Drehbuchs. Diese Sammlerausgabe ist auf 1.000 numerierte Exemplare limitiert.
Fast vierzig Jahre lang spekulierten Kubrick-Fans und Filmfreunde über den geheimnisvollen, nie gedrehten Film des berühmten Regisseurs zu Napoleon Bonaparte. Kubricks “Napoleon”, dessen Produktion unmittelbar nach dem Kinostart von 2001: Odyssee im Weltraum beginnen sollte, war zugleich als Charakterstudie und als bildgewaltiges Epos angelegt, prall gefüllt mit großartigen Schlachtszenen, in denen Tausende von Komparsen mitwirken würden. Für sein ursprüngliches Drehbuch stellte Kubrick zwei Jahre lang intensive Recherchen an. Mit Unterstützung Dutzender Helfer und eines Spezialisten von der Universität Oxford trug er eine beispiellose Sammlung an Recherche- und Vorproduktionsmaterial zusammen, darunter etwa 15.000 Fotos von möglichen Drehorten und 17.000 Dias zu Napoleon selbst. Auf seiner nahezu besessenen Suche nach jedem Häppchen an Information zu Napoleon, das die Geschichtsforschung zu bieten hatte, ließ Kubrick nichts unversucht. Doch sein Film sollte nicht sein: Die Filmstudios – zuerst MGM und dann United Artists – entschieden, ein solches Vorhaben sei zu riskant in einer Zeit, in der historische Filmepen aus der Mode gekommen schienen.
Heute vor 40 Jahren standen mit Neil Armstrong und Edwin “Buzz” Aldrin die ersten beiden Menschen auf dem Mond. Damals zu dieser abendlichen Stunde hatten sie mit dem Lunar-Modul “Eagle” den Erdtrabanten bereits wieder verlassen.
Den wohl besten Spielfilm über die Raumfahrt drehte ein Jahr zuvor Stanley Kubrick.
“2001: Odyssee im Weltraum / 2001: A Space Odyssey” [USA / GB 1968, Stanley Kubrick]