Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences baut sich ein Museum, das 2017 eröffnet werden soll. Bei /Film gibt’s Infos und Illustrationen.
“Upstream Color” [USA 2012], laut Berlinale-Datenblatt ein “virtuos inszenierter, rauschhaft rasanter Zombie-Horror-Thriller mit Drama- und Mystery-Anteilen”, war wegen seiner anachronistischen und elliptischen Erzählung ein schwer zu knackender Brocken, aber auch einer der interessantesten Filme des diesjährigen Berliner Filmfestivals. /Film hat ein Interview mit Regisseur Shane Carruth geführt, wodurch der Film (wie auch schon durch seine Q&A bei der Berlinale) etwas zugänglicher wird.
“In some ways, I think special effects aren’t special anymore. We really were at that stage when we did Willow.” Dennis Muren spricht bei Hollywood über Special-Effects damals und heute. Und er hat so recht: “If you’re going to make a motion picture, don’t just throw computer graphics in to make everything bigger or more. Don’t have an army of 20,000 centaurs or whatever it is, if the story is better with seven centaurs. They’ve lost sight, making things bigger and bigger. Less personal.”
Der Soundtüftler Gary Rydstrom erklärt in einem Audio-Interview auf nrp, wie die Dinosaurier in “Jurassic Park” [USA 1993, Steven Spielberg] – der derzeit in einer 3D-Fassung in den US-Kinos gezeigt wird – akustisch zum Leben erweckt wurden: “Jurassic Bark: How Sound Design Changed Our Imaginations“.
Derzeit wird eine Diskussion geführt über das Bildformat, in dem der Western “Mein großer Freund Shane / Shane” [USA 1953, George Stevens] auf Blu-ray veröffentlicht werden soll. Die Kinoaufführung des Films fiel nämlich genau in die Zeit, als der Widescreen-Boom in den USA startete, der Film jedoch noch für das Academy-Ratio von 1.37:1 gedreht wurde. Der Filmhistoriker Bob Furmanek hat einen ausführlichen und mit vielen Belegen gespickten Artikel auf 3-D Film Archive über die Geschichte das Breitbilds im Kino veröffentlicht: “The New Era of Screen Dimensions“.
Über wenige Filme wurde so viel geschrieben, wie über Orson Welles’ “Citizen Kane” [USA 1941]. Man könnte fast meinen, alles scheint zu diesem Film verfasst worden zu sein. Michael Atkinson hat auf Moving Image Source jedoch eine neue Theorie zu einer bestimmten Szene veröffentlicht: “Revisiting Rosebud: The Mystery of Mary Kane“.
Harmony Korine ist derzeit mit seinem Film “Spring Breakers” [USA 2012] in den Kinos vertreten. “In Search of Harmony Korine” von Charlie Fox ist eine “perverse sort of homage” auf frieze blog.
C.O. “Doc” Erickson hat seit den 50er Jahren in Hollywood als Produktionsleiter und Produzent gearbeitet. Kristin Thompson und David Bordwell haben über die Jahre mehrfach mit ihm Interviews geführt und jetzt einen Artikel über seine Arbeit veröffentlicht: “We didn’t have a sense that VERTIGO was special: Doc Erickson on classic Hollywood“.
“Die Erotik des freien Flugs“: Vor 75 Jahren feierte Leni Riefenstahls “Olympia” [D 1938] seine Premiere.
Marco Koch hat auf Filmforum Bremen in seiner “Das Bloggen der Anderen“-Rubrik wieder auf etliche Beiträge aus der deutschen Film-Blogosphäre verlinkt.
Alexander Gajic schreibt auf real virtuality über “Die Kunst des Drumherumerzählens“.
15 Filmplakat-Klischees bei demilked.
Hard Sensations weist auf die “B-Film Basterds“-Veranstaltung vom 10. bis 12. Mai 2013 in Nürnberg hin, das Filmforum Bremen auf die “Monster machen mobil“-Veranstaltung vom 19. bis 21. April 2013 in Hamburg.
Ein Student der FH Münster benötigt für seine Bachelor-Arbeit Unterstützung: Eine Umfrage über das Kinoverhalten im Jahr 2012.
Am Freitag war Fede Alvarez – Regisseur des “Evil Dead“-Remakes – zu Gast in der Radiosendung von Mark Kermode und Simon Mayo. Die erweiterte Sendung ist wieder als Podcast abrufbar.
(Hier gehts weiter …)