The Art of Cinema #140: Der Pfandleiher

Kommentare

Sidney Lumets „Der Pfandleiher / The Pawnbroker“ [USA 1964] mit Rod Steiger feierte heute vor 50 Jahren Premiere während der Berlinale, die damals noch im Sommer stattfand.

US Three Sheet | 41″ x 81″ | 1964, Allied Artists

Berlinale Retrospektive 2014 – Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950

Kommentare

Die Retrospektive der kommenden Berlinale (6. – 16. Februar 2014) widmet sich dem filmischen Licht. In der Reihe „Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950 / The Aesthetics of Shadow. Lightning Styles 1915-1950“ werden ca. 40 Stumm- und Tonfilme gezeigt. Die Pressemitteilung:

Die Retrospektive der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin stellt filmisches Licht ins Zentrum. Zu entdecken sind Beleuchtungsstile aus ausgewählten Genres und Dekaden der Filmgeschichte in Japan, den USA und Europa.
„Wir bewundern Filme wie Akira Kurosawas Rashomon, kennen aber meist nicht die Kameramänner und Beleuchter, die im Team mit dem Regisseur großartige Licht- und Schattenwelten fürs Publikum schaffen. Ihre Arbeit wird die Retrospektive 2014 beleuchten“, kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. „Bereits zum zweiten Mal wird die Berlinale-Retrospektive von der Deutschen Kinemathek gemeinsam mit dem Museum of Modern Art kuratiert. Wir freuen uns, dass die Filme auch in New York gezeigt werden.“

Beeinflusst vom Expressionismus der 1920er Jahre, von klassischer Hollywood-Lichtführung und japanischer Architektur entwickelt sich in Japan ab dieser Zeit eine expressive Lichtgestaltung, die darüber hinaus eine theoretische Debatte zum kreativen Umgang mit Schatten auslöst.

In Japan ist man fasziniert von der Ästhetik des Regisseurs F.W. Murnau und bewundert Josef von Sternbergs magische Schattenwelten in The Docks of New York (Die Docks von New York, USA 1928) und Shanghai Express (USA 1932). Henry Kotani, ein in den USA lebender japanischer Kameramann, wird vom Filmstudio Shochiku eingeladen, die Arbeit mit Lichteffekten und Reflektoren zu modernisieren. Hier wie dort sowie in Europa bilden sich in der Folge kontrast- und effektreiche Beleuchtungsstile heraus. Sie lösen die Arbeit mit natürlichem Sonnenlicht in Glashausstudios und mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung ab.

Weiterlesen…

Das Cabinet des Dr. Caligari in restaurierter Fassung auf der Berlinale 2014

Kommentare

Robert Wienes expressionistischer Stummfilm „Das Cabinet des Dr. Caligari“ [D 1920] wird am 9. Februar 2014 auf der Berlinale in einer digital restaurierten Fassung zu sehen sein. Aufgeführt wird der Film in der Berliner Philharmonie.

Die Pressemitteilung:

Die 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 6. bis 16. Februar 2014 statt.

Die Filmfans können sich schon jetzt auf ein besonderes Highlight freuen: Robert Wienes Das Cabinet des Dr. Caligari aus dem Jahr 1920 wird nun 94 Jahre später in einer neuen, komplett digital restaurierten Fassung im Rahmen von Berlinale Classics gezeigt. Der expressionistische Stummfilmklassiker ist nicht nur von großer filmhistorischer Bedeutung, sondern hat auch viele Filmemacher nachfolgender Generationen beeinflusst.

Weiterlesen…

Trailer: Frances Ha

Kommentare

Einer meiner Lieblinge der diesjährigen Berlinale: Noah Baumbachs „Frances Ha“ [USA 2012] mit Greta Gerwig.

Verlinkt: Berlinale

Kommentare

Morgen startet endlich wieder die Berlinale.

Die Filmexperten der taz empfehlen einige Filme.

Im Wettbewerb, jedoch außer Konkurrenz, wird mit „Before Midnight“ der dritte Filme der „Before“-Reihe von Richard Linklater gezeigt. Denis Sasse von filmtogo schreibt über die „Liebe im Wandel der Zeit“.

Lukas Foerster ist sich im ersten Beitrag des aktuellen Berlinale-Blogs beim Perlentaucher sicher: „Es wird eine sehr schöne Berlinale werden.“ Dies ist sein Fazit, nachdem er den Wettbewerb vorgestellt hat.

Thomas Groh hat in seinem filmtagebuch auf den Kritikerspiegel Berlinale.cc, einer Kooperation von critic.de und Perlentaucher, hingewiesen.

CinemaForever hat einige Trailer zu Filmen gesammelt, die während des Filmfestivals zu sehen sind: „Maladies„, „Upstream Color„, „Interior. Leather Bar.„, „Paradies: Hoffnung„, „Dark Blood„, „Side Effects„, „The Grandmaster“ und „Promised Land„.

Der Festivalblog weist auf die restaurierten Filmklassiker hin. Außerdem wird ein Interview mit Beki Probst, der Leiterin des Filmmarkts, präsentiert.

Die Frankfurter Rundschau stellt den Jury-Präsidenten Wong Kar-wai vor. Die Welt hat ein Interview mit ihm geführt.

Die Berlinale von A bis Z bei Spiegel Online.

Ein Ritt durch die Gründungsgeschichte in der Welt mit Hanns-Georg Rodek.

Auch der Stern blickt in einer Fotogalerie zurück auf „Filme, Superstars und Skandale“.

Zwei Interviews aus der „DP/30“-Reihe von David Poland, die beim Sundance Festival aufgenommen wurden, in denen aber Filme besprochen werden, die auch während der Berlinale zu sehen sind: David Gordon Green und Emile Hirsch über „Prince Avalanche“ und James Franco und Travis Mathews über „Interior. Leather Bar.„.

Weiterlesen…

Verlinkt: Film

Kommentare

Damals und heute: New York und Alfred Hitchcock in „Der unsichtbare Dritte / North by Northwest“ [USA 1959] bei FILMOgraphy.

Die filmgazette hat ein Gespräch mit Linda Söffker, der Leiterin der Berlinale-Sektion „Perspektive Deutsches Kino“, geführt.

Kevin Smith unterhält sich in seinem Smodcast mit Rian Johnson über dessen Filme „Brick“ [USA 2005], „Brothers Bloom / The Brothers Bloom“ [USA 2008] und „Looper“ [USA 2012].

Stefan Kudelski stellte mit seinen Nagra-Modellen die ersten tragbaren Tonbandgeräte her und machte somit auch Filmemacher unabhängiger von Studioaufnahmen. Kudelski ist am 26. Januar im Alter von 83 Jahren gestorben. npr hat ein 5-minütiges Interview mit Randy Thom, dem Director of Sound Design bei Skywalker Sound, über Kudelskis Erfindung online gestellt.

Und noch einmal npr, dieses mal mit einem halbstündigen Interview mit William H. Macy über seine Rolle in der Serie „Shameless„.

Eine Unterhaltung zwischen Sarah D. Bunting (TomatoNation, The Blotter), Mike D’Angelo (Las Vegas Weekly, The A.V. Club) und Matt Zoller Seitz (Press Play) über David Finchers „Zodiac – Die Spur des Killers / Zodiac“ [USA 2007] bei Press Play.

Ein weiterer Artikel (nach Drama-Blog) über den Spiegel-Text „Im Zauderland“ gibt es beim couchmonster: „Deutsche TV-Serien: Warum in die Ferne schweifen…

Zum Schluss noch „Wetten dass..?„: Die New York Times hat einen Artikel über unseren TV-Dinosaurier geschrieben: „Stupid German Tricks, Wearing Thin on TV„.

Berlinale 2013: Wettbewerb komplett

Kommentare

Mit den letzten acht Bestätigungen ist der Wettbewerb der Berlinale 2013 komplett. Insgesamt 19 Filme konkurrieren um die Bären, fünf Filme laufen außer Konkurrenz, darunter auch Richard Linklaters „Before Midnight“ (Bereits „Before Sunrise“ und „Before Sunset“ waren im Rahmen der Berlinale zu sehen.) und River Phoenix letzter Film „Dark Blood“ von George Sluizer, den er 1993 drehte, der aber erst jetzt fertig gestellt werden konnte.

Die heutige Pressemitteilung:

Der Wettbewerb der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist komplett. 19 der 24 Filme des offiziellen Programms konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären. Folgende Länder sind im Wettbewerbsprogramm vertreten: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Chile, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Hongkong/China, Iran, Kanada, Kasachstan, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Republik Korea, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Slowenien, Spanien, Südafrika und USA.

Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, dem 16. Februar 2013 im Berlinale Palast statt. Als Abschlussfilm wird der Gewinner des Goldenen Bären gezeigt.

„Junge Talente und etablierte Filmkünstler präsentieren Filme, bei denen sich oft Realität und Fiktion verblüffend ähneln. Weltweit erlebt das Independent Cinema, die unabhängigen Filmproduktionen, einen Aufschwung. Schnell und turbulent: Das Leben ist hart aber unfair – macht aber trotzdem Spaß“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Weiterlesen…

Berlinale-Retrospektive 2012 - Die rote Traumfabrik

Kommentare

Die Berlinale hat gestern das Thema der Retrospektive für 2012 bekannt gegeben: Die rote Traumfabrik mit Filmen der sowjetischen Filmgesellschaft Meschrabpom.

Die Retrospektive der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin entdeckt ein legendäres deutsch-russisches Filmstudio wieder: Meschrabpom-Film und ihr deutscher Zweig Prometheus schrieben in den Jahren 1922 bis 1936 Filmgeschichte.

Ein russischer Filmprofi aus der Zarenzeit mit Gespür für die richtigen Stoffe und ein deutscher Kommunist, ein „roter Medienunternehmer“: Moisej Alejnikow und Willi Münzenberg taten sich 1922 zusammen, mit pfiffigen Geschäftsideen, politischem Auftrag und unbändiger Lust an neuer filmischer Erzählung. So entstand ein einzigartiges deutsch-russisches Filmunternehmen, das Filmstudio Meschrabpom-Rus (später Meschrabpom-Film) in Moskau, mit einer Zentrale in Berlin. Rund 600 Filme und elf bzw. 14 Jahre später wurde das internationale Experiment von den Diktaturen Hitlers und Stalins gewaltsam beendet. Die Retrospektive der Berlinale 2012 widmet sich unter dem Titel „Die rote Traumfabrik“ dieser Wiederentdeckung aus russischen Archiven.

Weiterlesen…

Das Programm der 61. Berlinale

Kommentare

Das komplette Programm der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde heute online gestellt und kann auch als PDF heruntergeladen werden. Die Berlinale findet vom 10. bis zum 20. Februar 2011 statt.

Taxi Driver in einer 4K digital restaurierten Fassung bei der Berlinale

Kommentare

Wie ich bereits schrieb, wird Martin Scorseses „Taxi Driver“ [USA 1976] am 7. April 2011 in Deutschland auf Blu-ray erscheinen. Bisher war noch nichts über die Vorlage für das Master bekannt. Dies hat sich nun geändert. Der Film wurde vom 35mm-Negativ in 4K gescanned und in 4K digital restauriert. Diese Fassung wird als digitale 4K-Projektion während der Berlinale zu sehen sein.

Die Berlinale-Pressemitteilung:

Taxi Driver in einer 4K digital restaurierten Fassung bei der Berlinale

Die Berlinale zeigt traditionell im Programm des Berlinale Special Wiederaufführungen restaurierter Meisterwerke:
35 Jahre nach seiner Uraufführung wird Martin Scorseses Kultfilm Taxi Driver erstmalig in einer 4K digital restaurierten Fassung gezeigt. Bei der Restauration wurde das Original 35mm Negativ mit einem hoch auflösenden 4K Scanner eingelesen. Grover Crisp betreute federführend die digitale Restaurierung dieses Columbia Pictures Titels. Die 4K Projektion bei der Berlinale wird durch einen Barco Projektor ermöglicht.

Weiterlesen…

Interview mit Rainer Rother, dem Retrospektive-Leiter der Berlinale

Kommentare

Wie bereits am 8. Oktober 2010 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, ehrt die Retrospektive der diesjährigen Berlinale (10. bis 20. Februar 2011) die schwedische Regielegende Ingmar Bergman. Nun wurde auf der Berlinale-WebSite ein Interview mit Rainer Rother, dem Leiter der Retrospektive, online gestellt.

Die 61. Berlinale wird mit True Grit der Coen-Brüder eröffnet

Kommentare

Der Eröffnungsfilm der 61. Berlinale, die vom 10. bis 20. Februar 2011 stattfindet, steht fest: „True Grit“ [USA 2010] von Joel und Etahn Coen, ein Remake des Westernklassikers „Der Marshal / True Grit“ [USA 1969, Henry Heathaway], für den John Wayne seinen einzigen Oscar erhielt. In den USA ist der Film dieser Tage bereits gestartet.

Die Pressemitteilung:

Mit True Grit der Oscar-Preisträger Joel und Ethan Coen werden am 10. Februar 2011 im Berlinale Palast die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet.

„Joel und Ethan Coen stehen für erstklassiges amerikanisches Independent-Kino. Mit ihrem Faible für Ironie, schräge Charaktere und Geschichten haben sie immer wieder das Publikum begeistert“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. “True Grit ist ein schöner Kinoauftakt für die Berlinale 2011.“

Weiterlesen…

Die Retrospektive der Berlinale 2011 ehrt Ingmar Bergman

Kommentare

Ich weiß, ich weiß. Ich bin spät dran mit der Nachricht. Immerhin ist die Pressemitteilung schon vor zwei Monaten rausgegangen, ich habe sie aber leider erst gestern gelesen:

Berlinale 2011: Retrospektive ehrt die Kinolegende Ingmar Bergman

Die Retrospektive der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin ehrt den 2007 verstorbenen schwedischen Regisseur Ingmar Bergman. Das filmische Schaffen der Kinolegende Bergman umfasst über 60 Werke, darunter Filme wie Das Schweigen (Tystnaden, 1962/63), Szenen einer Ehe (Scener ur ett äktenskap, 1972/73) und Fanny und Alexander (Fanny och Alexander, 1981/82 – vier Oscar-Auszeichnungen), mit denen er weltberühmt wurde. Er erhielt nahezu alle bedeutenden internationalen Filmpreise, darunter auch einen Goldenen Bären für Wilde Erdbeeren (Smultronstället, 1957) bei der Berlinale 1958. Ingmar Bergman war ein selbstreflexiver Künstler von gigantischer Schaffenskraft. Als Regisseur lotete er die Fragen des Lebens existentiell aus und war ein Chronist der bürgerlichen Gesellschaft. Ingmar Bergman – Autor, Regisseur (Film, Theater, TV) und Produzent – ist, wie es die jungen Kritiker und späteren Nouvelle-Vague-Regisseure formulierten: Ein Klassiker der Moderne.

Weiterlesen…

Das Berlinale-Programm ist komplett

Kommentare

Das Berlinale-Programm ist komplett und kann in der Programmsuche eingesehen werden. Außerdem ist es als PDF verfügbar.

Weitere Wettbewerbsfilme der 60. Berlinale

Kommentare

Nachdem am 15. Dezember 2009 bereits die ersten sieben Wettbewerbsfilme der diesjährigen Jubiläums-Berlinale bekannt gegeben wurden – darunter auch die neuen Filme von Roman Polanski und Martin Scorsese – hat die Berlinale-Leitung heute eine Liste mit weiteren 18 Filmen des Wettbewerbs veröffentlicht. Vertreten sind Filme von Pernille Fischer, Noah Baumbach, Rob Epstein und Jeffrey Friedman, Oskar Roehler, Yoji Yamada, Zhang Yimou und Thomas Vinterberg. Somit steht nur noch ein weiterer, bekanntzugebender Film aus.