arte widmet sich im Januar 2012 mit einem Schwerpunkt dem Film Noir. Jeweils montags werden insgesamt sechs Filme aus der Schwarzen Serie zu sehen sein, drei davon in HD. Die Termine:
9. Januar 2012 | 20:15 Uhr | High Definition
“Chinatown” von Roman Polanski
Heute Abend um 23:35 Uhr zeigt arte den Stummfilm “Die Austernprinzessin” [D 1919] von Ernst Lubitsch. Es handelt sich dabei um die TV-Erstausstrahlung der digital restaurierten Fassung. Laut der Webseite des Senders wird der Film auf arteHD leider nicht in High-Definition gesendet. Auf DVD ist der Film seit 2006 innerhalb der “Ernst Lubitsch Collection” von Transit Film erhältlich.
Der schwerreiche amerikanische Geschäftsmann Quaker hat sein Vermögen mit Meeresfrüchten verdient und ist deshalb überall als “Austernkönig” bekannt. Seine temperamentvolle Tochter, die “Austernprinzessin”, will unbedingt einen europäischen Adeligen ehelichen. So gerät sie an den mittellosen Prinz Nucki, doch der schickt zunächst seinen Diener und Freund Josef vor. In der Annahme, einen echten Prinzen vor sich zu haben, heiratet die ungestüme Millionärstochter den Dienstboten bei der erstbesten Gelegenheit. Damit setzt sie eine turbulente Ereigniskette in Gang, die zu einem Happy End für alle Beteiligten führt.
Ossi, die Tochter des amerikanischen “Austernkönigs” Mr. Quaker, bekommt einen Tobsuchtsanfall, als sie erfährt, dass ihre Freundin sich mit einem feinen Grafen vermählen wird. Ihr Vater beruhigt sie und verspricht ihr, einen europäischen Prinzen käuflich zu erwerben. Er beauftragt einen Heiratsvermittler, den entsprechenden Kandidaten für seine Tochter zu suchen. Am geeignetsten erscheint schließlich Prinz Nucki, der in Wahrheit allerdings mit seinem Freund Josef in ärmlichen Verhältnissen lebt.
Prinz Nucki schickt Josef vor, um in Erfahrung zu bringen, wie die Dame wohl aussieht. Als Josef im Hause des “Austernkönigs” anklopft, weist er sich, aus einer Verlegenheit heraus, als Prinz Nucki aus, und wird von der Austernprinzessin stante pede zum Pfarrer geführt und geheiratet. Aus der Hochzeitsnacht wird allerdings nichts, da sich der ausgehungerte Josef dem Buffet widmet und sich vor lauter schlechtem Gewissen betrinkt.
Prinz Nucki landet nach einem Zug durch die Gemeinde frühmorgens völlig betrunken im “Club der Milliardärstöchter zur Rettung Alkoholkranker”, dem die Austernprinzessin vorsteht. Ohne zu zögern lässt sie ihn in ihr Schlafzimmer transportieren, wo er seinen Rausch ausschläft. Inzwischen ist Freund Josef erwacht und begibt sich in das Zimmer der Prinzessin. Dort findet er zu seiner Überraschung seine frisch Angetraute in ebenso trautem Gespräch mit seinem Freund Prinz Nucki vor. Es kommt zur Klärung bezüglich des vertauschten Bräutigams und Ossi bekommt nun – denn so steht es schließlich auch offiziell geschrieben – doch noch ihren langersehnten Prinzen.
“Dem deutschen Volke” ist Fritz Langs “Die Nibelungen” [D 1924] laut Vorspann gewidmet. Wie passend, dass arte den Termin für die TV-Premiere der restaurierten Fassung auf den 3. Oktober - den Tag der Deutschen Einheit – gelegt hat. Um 20:15 Uhr beginnt die Ausstrahlung des ersten Teils “Siegfried“, direkt im Anschluss um 22:40 Uhr folgt der zweite Teil “Kriemhilds Rache“. Abschließend zeigt arte um 00:45 Uhr noch die 70-minütige Dokumentation “Das Erbe der Nibelungen” [BRD 2011] über die Entstehungsgeschichte des Films. arteHD bringt alle drei Sendungen auch in High Definition.
Die ALPHA-OMEGA digital GmbH kann man gut und gerne zu den Pionieren der digitalen Filmrestaurierung in Deutschland zählen, stemmte das in München ansässige Unternehmen immerhin im Jahr 2001 mit Fritz Langs “Metropolis” [D 1927] die erste komplette digitale Restaurierung eines Films in Deutschland. Seit 2005 liegt eine weitere digitale 2K-Restaurierung eines Films vor, die jetzt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird: Ernst Lubitschs monumentaler Stummfilm “Das Weib des Pharao” [D 1922], gedreht in Berlin-Steglitz, wurde bereits vor sechs Jahren digital restauriert und anhand dreier Original-Materialien aus Rußland, Italien und Frankreich rekonstruiert.
Nachdem in 2005 eine Musikaufnahme gemacht worden war, die sich leider als nicht hochwertig genug erwies, wurden zunächst die Vertriebsaktivitäten für den Film eingestellt. 2008 wurde das Projekt von Alpha-Omega digital übernommen und 2010 konnte durch die Koproduktion mit WDR und ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE eine neue Musikaufnahme der Original-Künneke-Partitur vereinbart werden, die im Juli 2011 im Studio des WDR unter der Leitung von Frank Strobel aufgenommen wurde. Diese Musikbearbeitung hat sich intensiv mit den Tempi des Films beschäftigt, was in der jetzt etablierten 20-Bilder/Sekunde Fassung zu hören ist.
Drei “Blow Up – Aufeinandertreffen”-Videos von arte, die zwar schon im Mai online gestellt wurden, bei jeweils 400 bis 500 Aufrufen aber wohl eher unbekannt sein dürften.
arte zeigt heute Nacht um 0:25 Uhr Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm “Schloß Vogelöd” [D 1921].
Eine Adelsgesellschaft kommt auf einem Schloss zusammen, da ein geplanter Jagdausflug nicht wie geplant stattfinden kann. Unter ihnen ist auch Graf Oetsch, der Jahre zuvor des Mordes an seinem eigenen Bruder bezichtigt wurde. Durch das Zusammentreffen des Grafen mit der Witwe des Verstorbenen beginnt eine unfreiwillige Aufarbeitung des Verbrechens.
Wie jedes Jahr soll auf Schloss Vogelöd eine große Oktoberjagd stattfinden. Doch strömender Regen lässt die traditionsreiche Veranstaltung ins Wasser fallen. Tödliche Langeweile macht sich unter den Anwesenden breit; da erscheint ein unerwarteter und seltsamer Gast: Graf Johann Oetsch.
Die Gerüchte über ihn verbreiten sich schnell. Angeblich hat Oetsch vor Jahren seinen Bruder erschossen … und die Witwe des Toten, Baronin Safferstätt, wird abends mit ihrem jetzigen Ehemann auf Schloss Vogelöd eintreffen. Oetsch lässt diese Nachricht kalt, er bleibt.
Die Baronin dagegen will sofort wieder abreisen; da erfährt sie, dass ein unbekannter Verwandter ihres ermordeten Mannes ebenfalls erwartet wird.
Es beginnt ein mysteriöses Spiel um Schein und Sein, Wahrheit und Lüge. Wer ist dieser mysteriöse Verwandte? Was weiß er? Und was hat der neue Ehemann der Baronin mit der ganzen Sache zu tun? Personen verschwinden und tauchen plötzlich wieder auf, niemand weiß, was er noch glauben oder denken soll – da fällt ein Schuss.
Ein Interview vom 28. Mai 2010 mit dem iranischen Regisseur Jafar Panahi über seine Festnahme und die Haftbedingungen im Evin-Gefängnis, gefunden in der arte-Mediathek.
Am 23. März würde der 1998 verstorbene japanische Regisseur Akira Kurosawa seinen 100. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass zeigt arte sein Meisterwerk “Die sieben Samurai / Shichinin no samurai” [J 1954, Akira Kurosawa] am 8. März 2010 um 20:15 Uhr. Erstmals wird er auf arte HD auch in High Definition zu sehen sehen sein. Ausgestrahlt wird übrigens die ungeschnittene Version. Die deutsche Kino-Synchronfassung ist gegenüber der Originalfassung erheblich gekürzt worden. Mehr zu den Kürzungen bei Schnittberichte.
Japan im 16. Jahrhundert. Ein Bauerndorf will sich gegen marodierende Banden zur Wehr setzen: Sie engagieren sieben Samurai als Schutztruppe, um es mit den Feinden aufzunehmen und ihr Hab und Gut zu verteidigen. Aus deren Langeweile und Ruhmsucht wird bald aufrichtige Solidarität mit den unterdrückten Bauern. Kurosawa schuf mit “Die sieben Samurai” den Klassiker des Samuraifilm-Genres. Ihm gelang ein packendes Abenteuerdrama, ein episches Filmgedicht und eine philosophische Meditation zugleich. Anlässlich des 100. Geburtstags des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa zeigt ARTE dieses Meisterwerk des Samuraigenres und Meilenstein der Filmgeschichte erstmals in einer aufwendig restaurierten Fassung in HD.
Passend zum 60. Jubiläum der Berlinale zeigt arte heute Abend um 22:35 Uhr die Dokumentation “Aufbruch der Filmemacher” [BRD 2008, Anja Pohl, Dominik Wessely, Laurens Straub, Rainer Kölmel] über den neuen deutschen Film der 60er und 70er Jahre und den “Verlag der Autoren”.
Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Wim Wenders – drei Regisseure, deren Namen für den Aufbruch des westdeutschen Kinos aus der jahrzehntelangen Bedeutungslosigkeit der Nachkriegszeit stehen. Zum ersten Mal seit der goldenen Ära des Expressionismus in den 20er Jahren gibt es wieder deutsche Filmemacher, deren Arbeiten international Beachtung und Anerkennung finden. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Autorenkollektivs – von den ersten Anfängen in München Mitte der 60er Jahre über die Welterfolge von Cannes bis zum Auseinanderbrechen der Gruppe im Jahr 1977. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts “60 Jahre Berlinale”.
Am heutigen Abend wird um 21:40 Uhr auf arte die Dokumentation “Krzysztof Komeda – Soundtrack für ein Leben” [BRD / PL 2009] über den polnischen Filmmusik-Komponisten ausgestrahlt.
Als Komponist der Filmmusik zu den Hollywoodklassikern “Tanz der Vampire” und “Rosemaries Baby” schrieb Krzysztof Komeda in den 60er Jahren Film- und Musikgeschichte. Ein tragischer Unfall setzte dem Leben des schüchternen Frauenlieblings jedoch ein jähes Ende. “Soundtrack für ein Leben” erzählt die Geschichte des Filmmusikkomponisten Krzysztof Komeda, der das kommunistische Polen verließ, um im Westen sein Glück zu finden. Weggefährten wie die Regisseure Roman Polanski, Andrzej Wajda oder Henning Carlsen erinnern sich an den “sanften Rebellen” und sein filmreifes Leben; viele wenig bekannte Filmausschnitte aus der europäischen Zeit Komedas und der Fokus auf seine ungewöhnliche Musik machen den Film zu einem Fest für Kinoliebhaber und Musikfans.
Der heutige zweite Tag der Berlinale steht ganz im Zeichen von Fritz Langs “Metropolis” [D 1927]. Der Film wurde nach der 2008 gemachten Wiederentdeckung des bisher fehlenden Materials durch die Murnau-Stiftung digital restauriert. Heute feiert diese Rekonstruktion im (ungemütlichen) Friedrichstadtpalast in Berlin und in der Alten Oper in Frankfurt am Main ihre Premiere. Aber nicht nur dort: Wer trotz Eiseskälte und fehlender Premierenkarte nicht auf die Vorführung auf einer großen Leinwand verzichten möchte, kann sich zum Public Viewing am Brandenburger begeben. Etwas wärmer wird’s wohl vor dem heimischen Fernseher sein. arte zeigt den Film ab 20:40 Uhr. Um 20:15 Uhr beginnt bereits die Präsentation der Live-Übertragung, um 23:10 Uhr schließt sich an den Film die Dokumentation “Die Reise nach Metropolis” [BRD 2009, Artem Demenok] an. Aber das ist noch nicht alles. Wer keinen Fernseher besitzt oder unterwegs ist und zumindest eine InterNet-Verbindung hat, muß nicht auf den Stummfilm verzichten. Ebenfalls arte bietet einen Livestream vom Public-Viewing am Brandenburger Tor an.
arte strahlt heute Abend um 21:00 Uhr den Film “Die Yes Men regeln die Welt / The Yes Men Fix the World” [USA / F 2009, Andy Bichlbaum, Mike Bonanno, Kurt Engfehr (co-Regie)] aus. Die Dokumentation der beiden “The Yes Men“-Politaktivisten Jacques Servin und Igor Vamos – derzeit bekannt unter ihren Pseudonymen Andy Bichlbaum und Mike Bonanno – wurde bei der diesjährigen Berlinale innerhalb des Panoramas gezeigt … wo ich sie leider verpasst habe. Zur offiziellen Film-WebSite geht’s hier lang.
Politaktivisten undercover unterwegs: Durch ihre investigative Recherche entlarven die Yes Men von der Industrie verursachte Umweltsünden und decken mit provokanten Parodien die negativen Folgen von Globalisierung und freiem Markt auf. Als Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Regierungen lassen sich Andy Bichlbaum und Mike Bonanno auf internationale Kongresse einladen und konfrontieren die Teilnehmer mit absurden Szenarien. Doch das Lachen bleibt einem so manches Mal im Halse stecken, wenn man realisiert, dass die zum Teil makaberen Projektvorschläge von vielen Kongressteilnehmern für bare Münze genommen werden. Der Kampf einer Spaßguerilla gegen Kumpanei, Lobbyismus und Korruption.
Morgen, also am Montag, den 31. August 2009, zeigt arte den Stummfilm “Segen der Erde / Markens grøde” [NOR 1921, Gunnar Sommerfeldt] um 23:30 Uhr in deutscher Erstausstrahlung. Die 16:9-Angabe auf der arte-Seite ist hoffentlich falsch, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, wurden leider auch schon Stummfilme in diesem Format im deutschen TV gezeigt.
Die Eheleute Isak und Inger besiedeln ein Stück Land im norwegischen Ödland. Ihr Leben besteht nur aus Schwerstarbeit und dem Alleinsein mit der Natur. Als Inger und Isaks drittes Kind mit Hasenscharte auf die Welt kommt, beschließt Inger, es vor diesem trostlosen Leben zu bewahren. Sie begeht Kindesmord und muss dafür mehrere Jahre ins Gefängnis. Währenddessen wird Kupfer in der Nähe des Hauses entdeckt … Der 1921 entstandene Stummfilm beruht auf Knut Hamsuns gleichnamigem Roman, für den der norwegische Schriftsteller 1920 den Nobelpreis erhielt und dessen Geburtstag sich am 4. August 2009 zum 150. Mal jährt.
Isak und Inger besiedeln ein karges Stück Land im rauen Norden von Norwegen. Obwohl ihr Alltag fast ausschließlich aus körperlicher Schwerstarbeit besteht, lernen sie beharrlich, mit der Natur und ihren Zyklen zu leben – und bringen es schließlich zu bescheidenem Wohlstand. Als Inger und Isaks drittes Kind mit einer Hasenscharte zu Welt kommt, entschließt sich Inger zum Kindsmord, um dem Neugeborenen das harte und unerbittliche Leben zu ersparen, wie sie es führen muss. Doch sie wird verraten und zu mehreren Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
Während ihrer Abwesenheit wird Kupfer unweit ihres Hauses gefunden. Plötzlich wird das bis dahin so friedliche Land besiedelt. Ein Kampf zwischen zwei Lebensweisen beginnt, den der Film über mehrere Generationen erzählt.
arte strahlt am morgigen Montag, den 17. August 2009, Jean-Pierre Melvilles “Der zweite Atem / Le deuxième souffle” [F 1966] um 21:00 Uhr aus. Erstmals ist der Film vollständig in einer deutsch synchronisierten Fassung zu sehen. Die 25 Minuten, die in der ursprünglichen Synchronisation fehlen, wurden nachsynchronisiert.
Der berüchtigte Gangster Gu entkommt aus dem Gefängnis. Als er einen Doppelmord begeht, nimmt der erfahrene Kommissar Blot seine Spur auf. Mittlerweile in Marseille trifft Gu seinen Freund Paul, der einen Überfall auf einen Geldtransporter plant. Gu willigt ein, mitzumachen, auch wenn er dafür einen Polizisten ermorden muss. Der Coup gelingt, doch Blot stellt Gu eine Falle, bei der er unwissentlich Paul verrät. Diesen Ehrenverlust kann Gu nicht auf sich sitzenlassen …
Gustave Minda alias Gu entkommt nach zehn Jahren aus dem Gefängnis. In Paris sucht er seine alten Freunde auf – die Restaurantbesitzerin Simone, genannt Manouche, und den Barmann Alban, einen ehemals gefürchteten Scharfschützen. Gu kommt gerade rechtzeitig, um Manouche in letzter Minute aus den Händen zweier skrupelloser Gangster zu befreien, die für den berüchtigten Jo Ricci arbeiten. In einem Wald erschießt er die beiden Männer. Die Art und Weise, wie er sie beseitigt, führt Kommissar Blot auf Gus Spur, der die Handschrift des ehemaligen Staatsfeindes Nr. 1 wieder erkennt.
Die treuen Freunde verstecken Gu in Paris, verlegen das Versteck jedoch wenig später nach Marseille, um ihm von dort zur Flucht nach Italien zu verhelfen. Während er auf seine falschen Papiere wartet, weigert sich Gu, von Manouches Geld zu leben. Durch Vermittlung seines alten Bekannten Orloff will er sich an einem Überfall auf einen Geldtransporter beteiligen – unter der Leitung seines guten Freundes Paul Ricci, dem Bruder des zwielichtigen Jo, dessen Männer Gu kaltblütig ermordete. Weder Manouches Warnungen noch die Tatsache, dass er bei dem Überfall einen Polizisten ermorden muss, können Gu zurückschrecken.
Der Coup gelingt, aber er führt auch Kommissar Blot auf seine Spur. Ballistische Untersuchungen ergeben, dass die beiden Gangster in Paris und der Polizist aus Marseille mit derselben Waffe getötet wurden. Blot stellt Gu eine Falle.
Der tappt nicht nur hinein, sondern belastet dabei auch noch seinen Freund Paul Ricci. Doch der prinzipientreue Gu, der einem altmodischen Ehrenkodex verpflichtet ist, kann mit dem Verrat an einen Freund nicht leben. Und er versucht das Unmögliche: noch einmal zu entkommen, um Paul von jedem Verdacht reinzuwaschen – gejagt von der Polizei und von Jo Ricci, der seinen Bruder Paul rächen will …