The New World – The Extended Cut im Oktober 2008

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Man hatte ja schon gar nicht mehr mit einer Ankündigung gerechnet, aber am 14. Oktober 2008 erscheint endlich der vor langer Zeit von Regisseur Terrence Malick erwähnte Extended Cut seines bisher letzten Meisterwerks „The New World“ [USA 2005, Terrence Malick], einer recht freien Adaption der Pocahontas-Geschichte.

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Funny Games U.S. im Oktober 2008

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1997 drehte der in Deutschland geborene, meist jedoch in Österreich und Frankreich arbeitende Regisseur Michael Haneke den Film „Funny Games“ [A 1997, Michael Haneke], eine kompromisslose Auseinandersetzung mit der Gewaltdarstellung in den Medien und ein Angriff auf die Sehgewohnheiten der Zuschauer. Wie Haneke in einigen Interviews sagte, war dieser Film vor allem auch für ein US-amerikanisches Publikum gedacht, allerdings wurde er in den Staaten kaum wahrgenommen, denn ausländische, untertitelte Filme haben es dort äußerst schwer. Zehn Jahre später erhielt Haneke die Möglichkeit, ein englischsprachiges Remake zu inszenieren. Diesen Vorschlag des Produzenten nahm er an und lieferte eine Einstellung für Einstellung übernommene Adaption seines eigenen Films ab. Statt Susanne Lothar, Ulrich Mühe, Arno Frisch und Frank Gierig, der Besetzung des Originals, sind im einfach „Funny Games U.S.“ [USA 2007, Michael Haneke] betitelten Remake Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt und Brady Corbet in den Hauptrollen zu sehen.

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Doku über die Tunguska-Katastrophe auf 3sat

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Am 30. Juni jährt sich ein Ereignis zum 100. Mal, über dessen genauen Ursprung sich angesehene Forscher und Experten (viele davon bestimmt selbsternannt) noch heute streiten: Die „Tunguska-Katastrophe“. Am 30. Juni 1908 ereignete sich in Sibirien in der Region Tunguska eine geheimnisvolle Explosion, gewaltiger als die von 1000 Hiroshima-Atombomben, die 60 bis 80 Millionen Bäume umknicken ließ und dessen Druckwelle noch in Berlin spürbar gewesen sein soll. Bis heute ist die Ursache nicht geklärt. Neben der seriösen Annahme eines explodierten Asteroiden gibt es zahlreiche andere Theorien, viele davon sind ziemlich abstrus und reichen von Atombombentests im Jahre 1908, über eine Atombombe in einer Zeitspalte bis hin zu einem explodierten Mückenschwarm. Diese vielfältigen Mythen waren Anlaß genug für die Filmemacher Christoph Schuch und Ute Mügge-Lauterbach einen Dokumentarfilm über das seltsame Ereignis zu drehen. „Das Rätsel von Tunguska“ [BRD 2008] wird heute Abend, am 27. Juni 2008, um 20:15 Uhr auf 3sat ausgestrahlt. Die taz ist voll des Lobes und rechnet es dem Sender hoch an, diese Doku ermöglicht zu haben.

Die Frankfurter Rundschau befasst sich in einem Artikel mit der Katastrophe. Weitere Infos sind ebenfalls auf den Seiten von 3sat zu finden.

Wer nicht bis zur Ausstrahlung der Sendung warten möchte, der kann sich den Dokumentarfilm auch in der Online-Mediathek von 3sat anschauen.

Französische Filmwoche in Berlin

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Wer französische Filme mag und in Berlin oder dem Einzugsgebiet der Hauptstadt wohnt, kommt vom 27. Juni bis 3. Juli 2008 auf seine Kosten, denn im Cinema Paris am Kurfürstendamm und im Filmtheater am Friedrichshain werden rund 15 Filme aus unserem Nachbarland gezeigt. Darunter befindet sich unter anderem auch der jüngste Cannes-Gewinner „Entre les murs“ [F 2008, Laurent Cantet]. Alle Filme werden in der französischen Sprachfassung mit Untertiteln gezeigt. Das Programm ist unter Franzoesische-Filmwoche.de zu erreichen.

Neues Revolver-Magazin und neue Revolver-DVD

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Thomas Groh berichtet in seinem filmtagebuch, daß demnächst die 18. Ausgabe des Revolver-Magazins erscheint. Am 10. Juli 2008 soll das neue Magazin erscheinen. Außerdem ist mit „Blissfully Yours / Sud sanaeha“ [F 2002, Apichatpong Weeradethakul] die Nummer 4 der „Revolver Edition“-DVD-Reihe in Arbeit.

Movies about Movies blog-a-thon

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movies-about-movies-blog-a-thon-singin-in-the-raingoatdogblog ruft zum blog-a-thon auf. Das Thema: Movies about Movies.

There are films about the insanity of the filmmaking process, about the neuroses of the people who make them, about the pleasures they bring to viewers. From the bitter cynicism of The Player, The Big Knife, Sunset Blvd., and so many others, to the happier endings of Movie Crazy and Singin‘ in the Rain, movies about movies are one of my favorite sub-genres.

If you feel the same way, over the weekend of August 22-24, write a post about a movie about the movies. You have at least 95 years‘ worth of films to choose from; if you’re not sure what to pick, here’s a list of suggestions. If you would like to participate, email me and let me know. I’ll send out periodic, but not naggy, reminders as the event approaches.

[via]

ARD: Debüt im Ersten

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Zum achten Mal startet in der ARD die Nachwuchs-Reihe „Debüt im Ersten“ mit den Filmen junger Filmemacher. Beginn ist am 30. Juni 2008. Acht Wochen lang wird jeden Montag um 22:45 Uhr ein Film ausgestrahlt. Das Programm sieht folgendermaßen aus:

30. Juni 2008 | 22:45 Uhr
Pinpong“ [BRD 2006, Matthias Luthardt]

7. Juli 2008 | 22:45 Uhr
Prinzessin“ [BRD 2006, Birgit Grosskopf]

14. Juli 2008 | 22:45 Uhr
Die fetten Jahre sind vorbei“ [BRD / A 2004, Hans Weingartner]

21. Juli 2008 | 22:45 Uhr
Die blaue Grenze“ [BRD 2005, Till Franzen]

28. Juli 2008 | 22:45 Uhr
Wahrheit oder Pflicht“ [BRD 2005, Arne Nolting, Jan Martin Scharf]

4. August 2008 | 22:45 Uhr
Haus der Wünsche“ [BRD 2007, Vanessa van Houten]

11. August 2008 | 22:45 Uhr
Alles Lüge – Auf der Suche nach Rio Reiser“ [BRD 2006, Barbara Teufel]

18. August 2008 | 22:45 Uhr
Das wahre Leben“ [BRD 2006, Alain Gsponer]
 
UPDATE (30.06.2008)
Der Tagesspiegel lobt die Filmreihe der ARD und stellt die einzelnen Filme vor.

Selbst wenn 22.45 Uhr nicht gerade „Primetime“ ist: Hin und wieder muss man die ARD auch mal loben, zum Beispiel für die Reihe „Debüt im Ersten“.

Deutschlandradio Kalenderblatt: Heimat wurde vor 70 Jahren uraufgeführt

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Im gestrigen Kalenderblatt des Deuschlandradios war die Uraufführung des NS-Propagandafilms „Heimat“ [D 1938, Carl Froelich] vor 70 Jahren das Thema. Die Sendung ist als MP3 oder als Text abrufbar.

Zarah Leander als Sängerin Maddalena dall’Orto. In Carl Froelichs melodramatischem Rührstück „Heimat“, das am 25. Juni 1938 im Danziger Ufa-Palast erstmals aufgeführt wurde, spielte sie einmal mehr die Rolle des geheimnisumwitterten Bühnenstars. Die rothaarige Schwedin mit ihrer üppigen Garderobe und dem melancholischen Blick war seit 1936 in Nazi-Deutschland systematisch zum verruchten exotischen Frauentyp und zur Femme fatale aufgebaut worden. Filme mit ihr wurden generalstabsmäßig vorbereitet und waren nur auf sie zugeschnitten.

Als Ufa-Star unterm Hakenkreuz sollte sie vor allem den internationalen Diven Marlene Dietrich und Greta Garbo Konkurrenz machen, um Geld in Goebbels gleichgeschaltete Filmkassen zu spülen. Sie war quasi ein Vamp von Goebbels Gnaden. Denn nach den inoffiziellen Regeln der Reichsfilmkammer durften deutsche Künstlerinnen Erotik und Laszivität nicht zur Schau stellen.

L’Enfance nue demnächst bei Masters of Cinema

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Auf DVDBeaver ist eine kleine Coverabbildung zu einem kommenden Masters of Cinema-Set zu finden.

lenfance-nue-rc2-gb-masters-of-cinemaNackte Kindheit / L’Enfance nue“ [F 1968], Maurice Pialats Spielfilmdebut, soll im September 2008 als Doppel-DVD erscheinen. Infos zur Ausstattung liegen noch nicht vor, allerdings gibt es genügend Material der französischen DVD aus dem Hause Gaumont, das wie folgt aussieht:

– Einleitung von Arlette Langmann
– Kurzfilm „L’amoure existe“ [F 1960, Maurice Pialat] (21 Minuten)
– Interview „Champ contre champ“ mit Maurice Pialat von Maurice Frydland aus dem Jahr 1973
– Dokumentation „Choses vues autour de l’Enfance nue“ von Roger Stéphane aus dem Jahr 1969
– Interview mit Michel Tarrazon (15 Minuten)
– Trailer

New York Times über The Furies und Solo Sunny

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Die New York Times stellt die beiden neuen DVDs „Die Farm der Besessenen / The Furies“ [USA 1950, Anthony Mann] mit Barbara Stanwyck aus dem Hause Criterion und den DEFA-Film „Solo Sunny“ [DDR 1980, Konrad Wolf, Wolfgang Kohlhaase (co-Regie)] aus dem Hause First Run Features vor.

Zwei Filme von Peter Weir im Juni 2008

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In wenigen Tagen, genauer gesagt am 30. Juni 2008, veröffentlicht das britische Label Second Sight zwei Filme des australischen Regisseurs Peter Weir. Während sein Debutfilm „Die Autos, die Paris auffraßen / The Cars That Ate Paris“ [AUS 1974, Peter Weir] nur als Bare-Bones-Disc erscheinen wird, handelt es sich bei „Picknick am Valentinstag / Picnic at hanging Rock“ [AUS 1975, Peter Weir] um ein 3-DVD-Set. Dies beinhaltet den bereits bei mehreren DVD-Labels erhältlichen kürzeren Director’s Cut aus dem Jahr 1998, eine Bonus-DVD mit umfangreichem Hintergrundmaterial und erstmals auf DVD die originale Kinofassung aus dem Jahr 1975. Sollte sich die Bildqualität an der in dieser Hinsicht hervorragenden, jedoch fast vollständig bonusfreien Kinowelt-DVD orientieren, liegt mit dem Set wohl die bisher beste Veröffentlichung des Films vor.

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Gus Van Sants Paranoid Park im November 2008

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Gus Van Sants „Paranoid Park“ [USA / F 2007, Gus Van Sant] erscheint in Deutschland am 7. November 2008 bei Pierrot Le Fou. Meines Wissens lief der Film, der nach einem Roman von Blake Nelson entstand, nicht einmal in den deutschen Kinos. Erst vor vier Wochen hatte der Film, der nach einem Roman von Blake Nelson entstand, seinen deutschen Kinostart. Umso erfreulicher, daß bereits jetzt schon die DVD angekündigt wurde.

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Zwei Filme von Max Ophüls im August 2008

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Im September 2006 hat das britische Label Second Sight bereits vier Filme von Max Ophüls veröffentlicht, von denen bisher mit „Brief einer Unbekannten / Letter from an Unknown Woman“ [USA 1948, Max Ophüls] nur einer bei Kinowelt auf dem deutschen Markt erschienen ist. Am 4. August 2008 legt Second Sight nun mit zwei weiteren Ophüls-Filmen nach. Keine schlechten Zeiten somit für Fans des Regisseurs aus dem Saarland, denn auch Criterion veröffentlicht im September drei seiner Filme, wobei es Überschneidungen mit den bereits erschienenen und kommenden britischen DVDs gibt.

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Zwei Filme von Eric Rohmer im Juli 2008

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Das deutsche Label Pierrot Le Fou veröffentlicht am 18. Juli 2008 zwei Filme des französischen Regisseurs Eric Rohmer. Bisher ist der Großteil der in Deutschland auf DVD veröffentlichten Rohmer-Filme bei Kinowelt erschienen, häufig jedoch in nicht gerade überzeugender Qualität. Hoffentlich können die Pierrot Le Fou-Discs in dieser Hinsicht besser abschneiden.

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Criterion im September 2008

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Mit gleich drei Filmen des deutschen Regisseurs Max Ophüls kann Criterion im September 2008 aufwarten. Außerdem wird die Reihe an Yasujiro Ozu-Filmen um einen weiteren Titel erweitert.

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