Kurzfilm: C’était un rendez-vous

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C’était un rendez-vous” [F 1976, Claude Lelouch]

In 7 Minuten und 50 Sekunden rast ein Auto durch die Straßen von Paris, ausgehend vom Tunnelausgang am Porte Dauphine, über den Kreisverkehr am Arc de Triomphe, über den Champs-Elysées, durch den Louvre und an der Oper vorbei bis zum Ziel vor Sacré Coeur. Die wohl rasanteste Autofahrt der Filmgeschichte wurde im August 1976 von Claude Lelouch unter Mißachtung aller Verkehrsregeln und ohne jegliche Genehmigung auf Film gebannt. Keine 10 Minuten durfte der Film dauern, denn mehr Filmmaterial passte nicht in die Kamera, die an der Front eines Autos montiert war. Gerüchten nach soll es sich um einen Ferrari 275 GTB gehandelt haben, mit einem Formel-1-Fahrer am Steuer. Dies wurde jedoch von Lelouch im Jahr 2006 in diesem Interview widerlegt. Er selbst saß hinter dem Volant einer 6.9 Liter Mercedes S-Klasse.

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Koji Wakamatsu im Interview auf der Berlinale

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Dieses Interview mit Regisseur Kôji Wakamatsu fand auf der diesjährigen Berlinale aufgrund der Vorführung seines Films “Geschichten hinter Wänden / Kabe no naka no himegoto” [J 1965] statt.


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Tony Kaye über Stanley Kubrick

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Der Filmemacher Tony Kaye (American History X) über Stanley Kubrick.


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Die Hitchcock/Truffaut-Tapes

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francois-truffaut

Wie haben sie das gemacht, Mr. Hitchcock?” – oder “Truffaut/Hitchcock” im Original – ist wahrscheinlich das bekannteste Film-Buch aller Zeiten und eins der besten obendrein. Beginnend im Jahr 1962 befragte Francois Truffaut den Master of Suspense Alfred Hitchcock in mehreren Sitzungen zu seinen Filmen. Die Dolmetschung übernahm eine Freundin Truffauts, Helen Scott vom French Film Office in New York.

Der hervorragende Blog If Charlie Parker Was a Gunslinger hat seit März 2006 bisher 19 Teile der damaligen Tapeaufnahmen im MP3-Format veröffentlicht. Weitere werden noch folgen.

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David Cronenberg über The Fly als Musical

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Mel Brooks “Frühling für Hitler / The Producers” hat es von der Leinwand auf die Musical-Bühnen geschafft, Polanskis “Tanz der Vampire / The Fearless Vampire Killers” ebenso, sogar Sam Raimis “Tanz der Teufel / The Evil Dead” und demnächst gibt’s den singenden und tanzenden Kiemenmenschen aus Jack Arnolds “Der Schrecken vom Amazonas / The Creature from the Black Lagoon“. In dieser Runde darf natürlich nicht David Cronenbergs “Die Fliege / The Fly” [CDN / USA / GB 1986] fehlen, der demnächst ebenfalls seinen Weg als Musical auf die Bretter, die die Welt bedeuten, finden wird. Der kanadische Regisseur hat sich mit der Financial Times über seine Zusammenarbeit mit Komponist Howard Shore und Placido Domingo, dem Opernstar und musikalischem Direktor der Los Angeles Opera, unterhalten.

David Bordwell über eine andere Schnittfassung von Days of Being Wild

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Wong Kar-wai has been an incessant reviser of his work.

Von einigen Wong Kar-wai-Filmen sind verschiedene Versionen bekannt. Dazu gehört auch “Days of Being Wild / A Fei zheng chuan” [HK 1990, Wong Kar-wai], mit dem der Regisseur seinen Durchbruch feiern konnte. Auf DVD ist die internationale Fassung erhältlich, es soll aber auch einen “somewhat hallucinatory cut of the film” geben. David Bordwell hat sich mit dieser Version beschäftigt und über die Unterschiede der beiden Schnittfassungen auf Observations on film art and Film Art geschrieben.

Erster James Bond: Ein Quantum Trost-Trailer

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Am 6. November 2008 darf Daniel Craig unter der Regie von Marc Forster in “James Bond: Ein Quantum Trost / Quantum of Solace” [GB / USA 2008] zum zweiten Mal als Doppel-Null-Agent seinen Dienst antreten. Bisher war die Geheimniskrämerei groß, doch nun ist exklusiv bei MSN der erste deutsche Trailer zu sehen. Die deutsche WebSite zum Film ist unter ein-quantum-trost.de erreichbar.

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Michel Gondrys Top-25 der besten Musik-Videos

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Michel Gondry hat bereits Geschichte geschrieben … Musik-Clip-Geschichte, denn seine teilweise wahnwitzigen Videos zu Songs von Björk, The White Stripes, Beck, The Chemical Brothers, Radiohead, Daft Punk, den Foo Fighters und vieler anderer Rock- und Pop-Größen gehören mit zum Besten, was in diesem Bereich produziert wurde, seit MTV 1981 auf Sendung ging. Nun hat er EW.com verraten, welches seine 25 liebsten Clips anderer Regisseure sind.

Andrew Stanton im Interview über Wall-E

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97% auf dem Tomatometer bei Rotten Tomatoes! Das schaffen nur wenige Filme. Wie es also aussieht, sind sich die US-amerikanischen Kritiker einig darüber, daß der neues Pixar-Streich “Wall-E” [USA 2008, Andrew Stanton] kein schlechter Film zu sein scheint. Leider dauert’s noch bis zum 25. September, bis der Animationsfilm auf die hiesigen Leinwände kommt. Zeit genug also, um sich das Interview mit Regisseur Andrew Stanton beim A.V. Club durchzulesen.

AVC: At what point along the way was it decided that you personally were going to direct WALL•E?

AS: It went to the wayside very quickly after that lunch, because we didn’t know what to do with it. And frankly, we knew right away, “You know, what would be cool is if it could be like [Pixar's animated-lamp mascot] Luxo Jr. or R2D2, this character that would speak based on the way it was built. Wouldn’t it be cool to do a whole feature like that?” And we said, “That’s so arty that no one will ever let us do it.” We hadn’t even finished Toy Story, so we said, “I’d see that, but I don’t know if anyone else would let us make that.” So it just died right there. So I think it was, basically, it took that many more years to become better filmmakers and to get that much more confidence in what we wanted to try doing, and also for the technology to advance.

 
An den amerikanischen Kinokassen hat der Film sehr gut abgeschnitten. 62,5 Millionen US-Dollar hat er bereits am Wochenende eingespielt, wie der Spiegel und Der Tagesspiegel zu vermelden haben. Dies ist der drittbeste Start eines Pixar-Films. Die genauen Zahlen gibt’s bei Box Office Mojo.
 
Wired hat eine bebilderte Liste der besten Roboter-Lovestories erstellt.

Kurzfilm: Karins ansikte

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Karins ansikte” [S 1984, Ingmar Bergman]


[Direkt zu Karin]

Interview mit Julie Christie

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Am Freitag wurde die Schauspielerin Julie Christie auf dem Münchener Filmfest mit dem CineMerit-Award ausgezeichnet. Der Süddeutschen Zeitung hat die öffentlichkeitsscheue Britin eines ihrer seltenen Interviews gegeben, in dem sie nicht gerade Begeisterung für das Kino von Quentin Tarantino und seiner Epigonen zeigt:

Was mich beunruhigt, ist, dass es Leute gibt, die offenbar nur das kennen, was seit – wie heißt er gleich wieder – Quentin Tarantino passiert. Wie kann man einen neuen, originellen Film machen, wenn man nur so was kennt?

Fan-Trailer: Battle of the Batmans

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[Direkt in die Bat-Höhle] [via]

Wim Wenders übernimmt Jury-Vorsitz in Venedig

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Wie der Spiegel berichtet, übernimmt der deutsche Regisseur Wim Wenders den Jury-Vorsitz des 65. Filmfestivals von Venedig, welches vom 27. August bis zum 6. September 2008 stattfindet. Dies teilten die Organisatoren am Freitag mit und nannten in ihrer Begründung für diesen Entschluß, daß Wenders einer der innovativsten Filmemacher der Gegenwart sei.

Sunrise mit Live-Musik in Hamburg

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Am Sonntag, den 29. Juni 2008 um 20:30 Uhr, zeigt das Hamburger Kino 46 Friedrich Wilhelm Murnaus “Sonnenaufgang / Sunrise – A Song of two Humans” [D 1927, Friedrich Wilhelm Murnau] mit Live-Klavierbegleitung. Grund genug für die taz, den Film unter anderem für seine “immense poetische Tiefe” zu loben.

Für viele Cineasten ist “Sunrise” der schönste Film der späten Stummfilmära, genauso wie Murnaus “Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens” als der (im besten Sinne des Wortes) schrecklichste Horrorfilm gefeiert wird. Und anders als die meisten Filme aus jener Zeit ist er gut gealtert, sodass er heute nicht wie ein Museumsstück daherkommt, sondern im Kino immer noch erstaunlich intensiv wirkt.

Kritiken, Artikel und Interviews von Paul Schrader

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Paul Schrader, der Mann, der uns Filmfans das Drehbuch zu “Taxi Driver” [USA 1976, Martin Scorsese] (der übrigens vor zwei Tagen exklusiv bei amazon.de als Doppel-DVD erschienen ist) geschenkt hat, stellt auf seiner WebSite viele seiner Artikel, Kritiken und Interviews aus seiner Zeit als Filmjournalist bereit. Ich bin selbst noch nicht dazu gekommen, mich näher mit den Artikeln zu beschäftigen, ich habe jedoch gelesen, daß seine frühen Filmschriften stark von Pauline Kael beeinflußt worden sein sollen.