Berlinale Retrospektive 2014 – Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950

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Die Retrospektive der kommenden Berlinale (6. – 16. Februar 2014) widmet sich dem filmischen Licht. In der Reihe „Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950 / The Aesthetics of Shadow. Lightning Styles 1915-1950“ werden ca. 40 Stumm- und Tonfilme gezeigt. Die Pressemitteilung:

Die Retrospektive der 64. Internationalen Filmfestspiele Berlin stellt filmisches Licht ins Zentrum. Zu entdecken sind Beleuchtungsstile aus ausgewählten Genres und Dekaden der Filmgeschichte in Japan, den USA und Europa.
„Wir bewundern Filme wie Akira Kurosawas Rashomon, kennen aber meist nicht die Kameramänner und Beleuchter, die im Team mit dem Regisseur großartige Licht- und Schattenwelten fürs Publikum schaffen. Ihre Arbeit wird die Retrospektive 2014 beleuchten“, kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. „Bereits zum zweiten Mal wird die Berlinale-Retrospektive von der Deutschen Kinemathek gemeinsam mit dem Museum of Modern Art kuratiert. Wir freuen uns, dass die Filme auch in New York gezeigt werden.“

Beeinflusst vom Expressionismus der 1920er Jahre, von klassischer Hollywood-Lichtführung und japanischer Architektur entwickelt sich in Japan ab dieser Zeit eine expressive Lichtgestaltung, die darüber hinaus eine theoretische Debatte zum kreativen Umgang mit Schatten auslöst.

In Japan ist man fasziniert von der Ästhetik des Regisseurs F.W. Murnau und bewundert Josef von Sternbergs magische Schattenwelten in The Docks of New York (Die Docks von New York, USA 1928) und Shanghai Express (USA 1932). Henry Kotani, ein in den USA lebender japanischer Kameramann, wird vom Filmstudio Shochiku eingeladen, die Arbeit mit Lichteffekten und Reflektoren zu modernisieren. Hier wie dort sowie in Europa bilden sich in der Folge kontrast- und effektreiche Beleuchtungsstile heraus. Sie lösen die Arbeit mit natürlichem Sonnenlicht in Glashausstudios und mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung ab.

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Verlinkt: Berlinale

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Morgen startet endlich wieder die Berlinale.

Die Filmexperten der taz empfehlen einige Filme.

Im Wettbewerb, jedoch außer Konkurrenz, wird mit „Before Midnight“ der dritte Filme der „Before“-Reihe von Richard Linklater gezeigt. Denis Sasse von filmtogo schreibt über die „Liebe im Wandel der Zeit“.

Lukas Foerster ist sich im ersten Beitrag des aktuellen Berlinale-Blogs beim Perlentaucher sicher: „Es wird eine sehr schöne Berlinale werden.“ Dies ist sein Fazit, nachdem er den Wettbewerb vorgestellt hat.

Thomas Groh hat in seinem filmtagebuch auf den Kritikerspiegel Berlinale.cc, einer Kooperation von critic.de und Perlentaucher, hingewiesen.

CinemaForever hat einige Trailer zu Filmen gesammelt, die während des Filmfestivals zu sehen sind: „Maladies„, „Upstream Color„, „Interior. Leather Bar.„, „Paradies: Hoffnung„, „Dark Blood„, „Side Effects„, „The Grandmaster“ und „Promised Land„.

Der Festivalblog weist auf die restaurierten Filmklassiker hin. Außerdem wird ein Interview mit Beki Probst, der Leiterin des Filmmarkts, präsentiert.

Die Frankfurter Rundschau stellt den Jury-Präsidenten Wong Kar-wai vor. Die Welt hat ein Interview mit ihm geführt.

Die Berlinale von A bis Z bei Spiegel Online.

Ein Ritt durch die Gründungsgeschichte in der Welt mit Hanns-Georg Rodek.

Auch der Stern blickt in einer Fotogalerie zurück auf „Filme, Superstars und Skandale“.

Zwei Interviews aus der „DP/30“-Reihe von David Poland, die beim Sundance Festival aufgenommen wurden, in denen aber Filme besprochen werden, die auch während der Berlinale zu sehen sind: David Gordon Green und Emile Hirsch über „Prince Avalanche“ und James Franco und Travis Mathews über „Interior. Leather Bar.„.

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Neues auf caps-a-holic:

Der US-amerikanische Filmkritiker Jonathan Rosenbaum präsentiert eine Liste mit den seiner Meinung nach besten DVDs und Blu-ray Discs des Jahres 2012. Es handelt sich um die Liste, die er zur „DVD and Blu-ray of the Year 2012„-Wahl von DVDBeaver eingereicht hat.

Die Spielen so schön zusammen: Filme und Games – immer ähnlicher„, ein Artikel aus der kommenden epd-Film-Ausgabe 02/2013.
Außerdem online: Kritiken zu den Filmen „Lincoln“ [USA 2012, Steven Spielberg] und „Flight“ [USA 2012, Robert Zemeckis], die vorgestern in den Kinos gestartet sind.

Die Drehbuchpassage zum ursprünglichen Ende von Stanley Kubricks „Shining / The Shining“ [GB / USA 1980] ist aufgetaucht. The Playlist bietet den entsprechenden Link auf die WebSite The Overlook Hotel, die von Lee Unkrich, dem Pixar-Regisseur, betrieben wird.

Noch bis zum 17. Februar 2013: my French Film Festival, ein Online-Filmfestival mit Kurz- und Langfilmen.

Ich bin schon sehr gespannt auf die dritte Staffel der Serie „Shameless“ [USA 2011-?, Creator: Paul Abbott]. The A.V. Club hat mit der Schauspielerin Emmy Rossum ein Interview geführt.

Die Zeit hat sich mit Daniel Day Lewis über dessen Rolle in Steven Spielbergs „Lincoln“ [USA 2012] unterhalten.

Die Radiosendung „BBC 5live – Mark Kermode and Simon Mayo’s Film Reviews“ vom 25. Januar 2013 wurde – wie jede Woche – als Podcast online gestellt. Besprochen werden unter anderem die Filme „Lincoln“ [USA 2012, Steven Spielberg], „Zero Dark Thirty“ [USA 2012, Kathryn Bigelow] und „The Last Stand“ [USA 2013, Kim Jee-woon]. Als Interview-Partner ist Steven Spielberg zu Gast. Kermodes Ausführungen zu den drei genannten Filmen sind auch als WebCam-Videos zu sehen:

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Berlinale 2013: Wettbewerb komplett

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Mit den letzten acht Bestätigungen ist der Wettbewerb der Berlinale 2013 komplett. Insgesamt 19 Filme konkurrieren um die Bären, fünf Filme laufen außer Konkurrenz, darunter auch Richard Linklaters „Before Midnight“ (Bereits „Before Sunrise“ und „Before Sunset“ waren im Rahmen der Berlinale zu sehen.) und River Phoenix letzter Film „Dark Blood“ von George Sluizer, den er 1993 drehte, der aber erst jetzt fertig gestellt werden konnte.

Die heutige Pressemitteilung:

Der Wettbewerb der 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin ist komplett. 19 der 24 Filme des offiziellen Programms konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären. Folgende Länder sind im Wettbewerbsprogramm vertreten: Belgien, Bosnien und Herzegowina, Chile, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Hongkong/China, Iran, Kanada, Kasachstan, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Republik Korea, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Slowenien, Spanien, Südafrika und USA.

Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, dem 16. Februar 2013 im Berlinale Palast statt. Als Abschlussfilm wird der Gewinner des Goldenen Bären gezeigt.

„Junge Talente und etablierte Filmkünstler präsentieren Filme, bei denen sich oft Realität und Fiktion verblüffend ähneln. Weltweit erlebt das Independent Cinema, die unabhängigen Filmproduktionen, einen Aufschwung. Schnell und turbulent: Das Leben ist hart aber unfair – macht aber trotzdem Spaß“, sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

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Die Berlinale zeigt Eisensteins Oktober in restaurierter Fassung

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Innerhalb der Retrospektive „Die rote Traumfabrik“ der diesjährigen Berlinale wird Sergei M. Eisensteins Stummfilmklassiker „Oktober / Oktyabr“ [UdSSR 1928, Sergei M. Eisenstein, Grigori Aleksandrov (co-Regie)] in einer restaurierten und rekonstruierten Fassung gezeigt. Die Premiere dieser Fassung findet am 10. Februar 2012 im (ungemütlichen) Friedrichstadt-Palast statt.

Am 15. Februar 2012 zeigt arte ab 23:00 Uhr eine Aufzeichnung der Premiere.

Die Pressemitteilung:

Am 10. Februar 2012 präsentieren die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Friedrichstadt-Palast die Premiere einer rekonstruierten Fassung von Oktober (Oktjabr, UdSSR 1928, R: Sergej M. Eisenstein). Die Aufführung mit der Originalmusik Edmund Meisels vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter dem Dirigat von Frank Strobel ist ein Berlinale Special und Teil der Retrospektive „Die rote Traumfabrik“.

“Oktober steht beispielhaft für die Revolutionsfilme, die die Wahrnehmung des sowjetischen Kinos jener Zeit stark prägte. Besonders in Verbindung mit der kongenialen Musik Meisels verspricht er ein großes Erlebnis”, meint Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

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Fundbüro: Lars von Triers Pressekonferenz

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Heute hatte Lars von Triers „Melancholia“ [DK / S / F / BRD 2011] (Trailer) seine Premiere bei den 64. Filmfestspielen in Cannes. Bei der Pressekonferenz kam es dann dank einiger „Nazi“-Äußerungen seitens Triers zum Skandal (Spiegel Online | Stern | Welt Online). Die komplette Pressekonferenz ist auf der WebSite der Filmfestspiele zu sehen. Die Frage, die zum Eklat führte, wird bei Laufzeit 34:30 Min. gestellt.

Provokation? Ernst gemeint? Hat von Trier einfach nur einen an der Klatsche? Oder ist das seine Art von Humor? Seine zuvor geäußerte Aussage, er plane demnächst einen drei- bis vierstündigen Hardcore-Pornofilm mit Charlotte Gainsbourg und Kirsten Dunst, zumindest wurde von den Anwesenden wohl nicht sonderlich ernst genommen.

Das Programm der 61. Berlinale

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Das komplette Programm der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde heute online gestellt und kann auch als PDF heruntergeladen werden. Die Berlinale findet vom 10. bis zum 20. Februar 2011 statt.

Taxi Driver in einer 4K digital restaurierten Fassung bei der Berlinale

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Wie ich bereits schrieb, wird Martin Scorseses „Taxi Driver“ [USA 1976] am 7. April 2011 in Deutschland auf Blu-ray erscheinen. Bisher war noch nichts über die Vorlage für das Master bekannt. Dies hat sich nun geändert. Der Film wurde vom 35mm-Negativ in 4K gescanned und in 4K digital restauriert. Diese Fassung wird als digitale 4K-Projektion während der Berlinale zu sehen sein.

Die Berlinale-Pressemitteilung:

Taxi Driver in einer 4K digital restaurierten Fassung bei der Berlinale

Die Berlinale zeigt traditionell im Programm des Berlinale Special Wiederaufführungen restaurierter Meisterwerke:
35 Jahre nach seiner Uraufführung wird Martin Scorseses Kultfilm Taxi Driver erstmalig in einer 4K digital restaurierten Fassung gezeigt. Bei der Restauration wurde das Original 35mm Negativ mit einem hoch auflösenden 4K Scanner eingelesen. Grover Crisp betreute federführend die digitale Restaurierung dieses Columbia Pictures Titels. Die 4K Projektion bei der Berlinale wird durch einen Barco Projektor ermöglicht.

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Interview mit Rainer Rother, dem Retrospektive-Leiter der Berlinale

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Wie bereits am 8. Oktober 2010 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, ehrt die Retrospektive der diesjährigen Berlinale (10. bis 20. Februar 2011) die schwedische Regielegende Ingmar Bergman. Nun wurde auf der Berlinale-WebSite ein Interview mit Rainer Rother, dem Leiter der Retrospektive, online gestellt.

Die 61. Berlinale wird mit True Grit der Coen-Brüder eröffnet

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Der Eröffnungsfilm der 61. Berlinale, die vom 10. bis 20. Februar 2011 stattfindet, steht fest: „True Grit“ [USA 2010] von Joel und Etahn Coen, ein Remake des Westernklassikers „Der Marshal / True Grit“ [USA 1969, Henry Heathaway], für den John Wayne seinen einzigen Oscar erhielt. In den USA ist der Film dieser Tage bereits gestartet.

Die Pressemitteilung:

Mit True Grit der Oscar-Preisträger Joel und Ethan Coen werden am 10. Februar 2011 im Berlinale Palast die 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin eröffnet.

„Joel und Ethan Coen stehen für erstklassiges amerikanisches Independent-Kino. Mit ihrem Faible für Ironie, schräge Charaktere und Geschichten haben sie immer wieder das Publikum begeistert“, sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick. “True Grit ist ein schöner Kinoauftakt für die Berlinale 2011.“

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Die Retrospektive der Berlinale 2011 ehrt Ingmar Bergman

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Ich weiß, ich weiß. Ich bin spät dran mit der Nachricht. Immerhin ist die Pressemitteilung schon vor zwei Monaten rausgegangen, ich habe sie aber leider erst gestern gelesen:

Berlinale 2011: Retrospektive ehrt die Kinolegende Ingmar Bergman

Die Retrospektive der 61. Internationalen Filmfestspiele Berlin ehrt den 2007 verstorbenen schwedischen Regisseur Ingmar Bergman. Das filmische Schaffen der Kinolegende Bergman umfasst über 60 Werke, darunter Filme wie Das Schweigen (Tystnaden, 1962/63), Szenen einer Ehe (Scener ur ett äktenskap, 1972/73) und Fanny und Alexander (Fanny och Alexander, 1981/82 – vier Oscar-Auszeichnungen), mit denen er weltberühmt wurde. Er erhielt nahezu alle bedeutenden internationalen Filmpreise, darunter auch einen Goldenen Bären für Wilde Erdbeeren (Smultronstället, 1957) bei der Berlinale 1958. Ingmar Bergman war ein selbstreflexiver Künstler von gigantischer Schaffenskraft. Als Regisseur lotete er die Fragen des Lebens existentiell aus und war ein Chronist der bürgerlichen Gesellschaft. Ingmar Bergman – Autor, Regisseur (Film, Theater, TV) und Produzent – ist, wie es die jungen Kritiker und späteren Nouvelle-Vague-Regisseure formulierten: Ein Klassiker der Moderne.

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Die heutige Weltpremiere des restaurierten Metropolis auch als Livestream

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Der heutige zweite Tag der Berlinale steht ganz im Zeichen von Fritz Langs „Metropolis“ [D 1927]. Der Film wurde nach der 2008 gemachten Wiederentdeckung des bisher fehlenden Materials durch die Murnau-Stiftung digital restauriert. Heute feiert diese Rekonstruktion im (ungemütlichen) Friedrichstadtpalast in Berlin und in der Alten Oper in Frankfurt am Main ihre Premiere. Aber nicht nur dort: Wer trotz Eiseskälte und fehlender Premierenkarte nicht auf die Vorführung auf einer großen Leinwand verzichten möchte, kann sich zum Public Viewing am Brandenburger begeben. Etwas wärmer wird’s wohl vor dem heimischen Fernseher sein. arte zeigt den Film ab 20:40 Uhr. Um 20:15 Uhr beginnt bereits die Präsentation der Live-Übertragung, um 23:10 Uhr schließt sich an den Film die Dokumentation „Die Reise nach Metropolis“ [BRD 2009, Artem Demenok] an. Aber das ist noch nicht alles. Wer keinen Fernseher besitzt oder unterwegs ist und zumindest eine InterNet-Verbindung hat, muß nicht auf den Stummfilm verzichten. Ebenfalls arte bietet einen Livestream vom Public-Viewing am Brandenburger Tor an.

Das Berlinale-Programm ist komplett

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Das Berlinale-Programm ist komplett und kann in der Programmsuche eingesehen werden. Außerdem ist es als PDF verfügbar.

56. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen: Grösste Schau früher Filme in Deutschland

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Vom 29. Spril bis zum 4. Mai 2010 finden die 56. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen statt. Geboten wird unter anderem auch die in Deutschland bisher größte Schau früher Kurzfilme. Dieses Programm trägt den Titel „Vom Meeresgrund: Das große Experiment 1898-1918“.

Die Pressemitteilung:

Vom Meeresgrund: Das große Experiment 1898-1918
Die Kurzfilmtage zeigen die bislang größte Schau früher Filme in Deutschland

Die 56. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen gehen zurück zu den Wurzeln des Kinos. Unter dem Titel „Vom Meeresgrund: Das große Experiment 1898-1918“ präsentiert das Festival vom 29. April bis zum 4. Mai die bislang umfangreichste Schau früher Filme in Deutschland. Die Kurzfilmtage zeigen Filme aus einer der experimentierfreudigsten und bis heute unbekanntesten Produktionsphasen des Kinos. „Vom Meeresgrund“ umfasst über 100 Filme, ergänzt durch Diskussionen und andere Begleitveranstaltungen.

„Es sind Produktionen aus einer Zeit, als alle Filme Kurzfilme waren, als Kino ein gemeinsamer öffentlicher Ort für alle Altersgruppen und Klassen war – das erste weltweite Netz: Zum ersten Mal sahen Menschen in vielen Teilen der Welt die gleichen Darbietungen“, sagt Festivalleiter Lars Henrik Gass. „Es war eine Art Ausstellungspraxis, mit der wir auch unsere Recherche für ein imaginäres Kinomuseum fortsetzen, in dem das Museum durch das Kino neu erfunden wird.“

„Wir möchten das Publikum einladen, einen verlorenen Kinokontinent wieder zu entdecken: die Freiheit des frühen Films, seine unerhörte Vielfalt, seinen Ideenreichtum und seine Experimentierlust“, so die Kuratoren Mariann Lewinsky und Eric de Kuyper.

Weitere Wettbewerbsfilme der 60. Berlinale

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Nachdem am 15. Dezember 2009 bereits die ersten sieben Wettbewerbsfilme der diesjährigen Jubiläums-Berlinale bekannt gegeben wurden – darunter auch die neuen Filme von Roman Polanski und Martin Scorsese – hat die Berlinale-Leitung heute eine Liste mit weiteren 18 Filmen des Wettbewerbs veröffentlicht. Vertreten sind Filme von Pernille Fischer, Noah Baumbach, Rob Epstein und Jeffrey Friedman, Oskar Roehler, Yoji Yamada, Zhang Yimou und Thomas Vinterberg. Somit steht nur noch ein weiterer, bekanntzugebender Film aus.