Filmed in … Panavision #14: Dirty Harry

Kommentare

Don Siegels „Dirty Harry“ [USA 1971] wurde in Panavision gedreht.

Filmed in … CinemaScope #6: … denn sie wissen nicht, was sie tun

Kommentare

… denn sie wissen nicht, was sie tun / Rebel Without a Cause“ [USA 1955, Nicholas Ray] wurde von Warner Bros. in CinemaScope mit einem Bildformat von 2.55:1 produziert.

Erstaunlicherweise wurde das Filmformat des Konkurrenten 20th Century Fox von Warner Bros. im US-Trailer nicht genannt. Grund dafür könnte sein, dass der Film rein über James Dean, der vier Wochen vor US-Kinostart tödlich verunglückte und durch den wenige Monate zuvor gestarteten Film „Jenseits von Eden / East of Eden“ [USA 1955, Elia Kazan] bekannt wurde, vermarktet werden sollte und ein Verweis auf die Filmtechnik daher nicht für notwendig erachtet wurde.

Filmed in … CinemaScope #5: The Cabinet of Caligari

Kommentare

The Cabinet of Caligari“ [USA 1962, Roger Kay] wurde im anamorphen CinemaScope-Verfahren im Format von 2.35:1 mit Bausch & Lomb-Linsen auf 35mm-S/W-Negativ gedreht.

Weiterlesen…

Filmed in … Panavision #13: Colossus

Kommentare

Der Science-Fiction-Film „Colossus / Colossus: The Forbin Project“ [USA 1970, Joseph Sargent] wurde im anamorphen Panavision-Verfahren mit einem Bildformat von 2.35:1 auf 35mm-Negativ gedreht.

Filmed in … Todd-AO #1: Cleopatra

Kommentare

Cleopatra“ [USA / GB / CH 1963, Joseph L. Mankiewicz, Rouben Mamoulian (uncredited), Darryl F. Zanuck (uncredited)] wurde im 65/70mm-Verfahren Todd-AO mit einem Bildformat von 2.21:1 produziert.

Weiterlesen…

Filmed in … Super Panavision 70 #4: Eisstation Zebra

Kommentare

Eisstation Zebra / Ice Station Zebra“ [USA 1968, John Sturges] wurde im sphärischen Super Panavision 70-Verfahren auf 65mm-Negativ im Format 2.21:1 gedreht und in entsprechend ausgestatteten Kinos per 70mm-Kopie projiziert. Andere Kinos wurden mit anamorphen 35mm-Kopien mit einem Bildformat von 2.35:1 beliefert.

Nach 1962 und nur acht originalen Cinerama-Filmen wurde das ursprüngliche Konzept mit seinem hohen technischen Aufwand aufgegeben, die etablierte Marke Cinerama blieb jedoch noch für einige Jahre bestehen. In den Cinerama-Kinos mit ihren stark gekrümmten Leinwänden wurden einige in Ultra Panavision, Super Panavision 70 und in Super Technirama 70 gedrehte Filme als Cinerama-Produktionen gezeigt.

Weiterlesen…

Filmed in … Panavision #12: Der Frauenmörder von Boston

Kommentare

Der Frauenmörder von Boston / The Boston Strangler“ [USA 1968, Richard Fleischer] wurde im anamorphen Panavision-Verfahren mit einem Bildformat von 2.35:1 auf 35mm-Negativ gedreht.

Weiterlesen…

Filmed in … MegaScope #1: Schlag 12 in London

Kommentare

Die Hammer-Produktion „Schlag 12 in London / The Two Faces of Dr. Jekyll“ [GB 1960, Terence Fisher] wurde in MegaScope mit einem Bildformat von 2.35:1 gedreht. Laut Lexikon der Filmbegriffe verwendete Hammer Films das CinemaScope-Format ab 1957 mit leichten Änderungen, um eine bessere Bildqualität zu erreichen. Dieses Format wurde als HammerScope bezeichnet, bei Filme von Hammer Films im Vertrieb der Columbia lautete die Bezeichung MegaScope. Laut eines Eintrags im Filmvorführer-Forum wurden japanische Rear-Anamorphoten in Kombination mit Cooke-Objektiven verwendet und nicht die anamorphotischen Bausch&Lomb-Objektive von CinemaScope mit ihren Abbildungsproblemen.

Filmed in … Panavision #11: Iron Man

Kommentare

Obwohl im Abspann von „Iron Man“ [USA 2008, Jon Favreau] steht, dass der Film in Panavision gedreht worden sei, ist dies nicht korrekt. Gefilmt wurde in Super 35 mit sphärischen Linsen auf Kodak Vision 200T 5217 und 500T 5218. Von den Negativmaterialien wurde ein 2K-Digital-Intermediate erstellt. Ins Kino kam der Film per DCP und ausbelichtet als 35mm-Print auf Kodak Vision 2383. (Quelle: American Cinematographer)

Filmed in … Panavision #10: Star Trek Into Darkness

Kommentare

Zwar steht im Abspann, dass „Star Trek Into Darkness“ [USA 2013, J.J. Abrams] im anamorphen 35mm-Verfahren Panavision gedreht wurde, dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn einige Szenen wurden im 65mm-IMAX-Verfahren aufgenommen. Als Filmnegative kamen Kodak Vision 3 500T 5219 und 200T 5213 zum Einsatz.

Ursprünglich hatten Regisseur J.J. Abrams und Kameramann Dan Mindel geplant, den Film im digitalen 3D zu drehen, wegen ihrer beider Vorliebe für das anamorphe Filmformat und um auch den visuellen Stil von „Star Trek“ [USA 2009, J.J. Abrams] fortzuführen (Stichwort: Lens-Flares), entschieden sie sich dagegen. J.J. Abrams war außerdem nicht sehr erpocht darauf, in 3D zu drehen, wobei Paramount eine 3D-Auswertung des Films verlangte. Tests mit Szenen aus dem Film von 2009 führten zu der Entscheidung, die Fortsetzung in der Post-Production in 3D zu konvertieren. Außerdem kam die Idee auf, auch 65mm-Material einzufügen.

Abrams also became interested in adding large-format material to the mix. „Once J.J. decided he might want to do that, I contacted Wally Pfister [ASC] to discuss his experiences shooting Imax [on The Dark Knight and The Dark Knight Rises]  for Christopher Nolan,“ says Mindel. „Then, Pfister and Nolan started lobbying J.J. to shoot film, which gave me some allies. In the end, J.J. agreed we should use anamorphic combined with Imax. So, we set off down a road that involved 15-perf and 8-perf 65mm and anamorphic 35mm, which allowed us to create a gorgeous movie.“ (Some inserts and aerial plates were captured digitally with Red Digital Cinema cameras.)

Der Film wurde somit auf anamorphem 35mm-Material und sphärischem 65mm-Material mit 8 bzw. 15 Perforationslöchern gedreht. Vereinfacht kann gesagt werden, dass 35mm bei Innenaufnahmen, 65mm hingegen bei Außenaufnahmen zum Einsatz kam. Bei der IMAX-Kinoauswertung wurde bei den 65mm-Szenen nicht das IMAX-Bildformat von 1.43:1 sondern das Format 1.66:1 verwendet, um die Unterschiede bei den Formatwechseln nicht zu groß werden zu lassen.

Quelle: American Cinematographer Juni 2013

Filmed in … Panavision #9: Star Trek

Kommentare

J.J. Abrams‘ „Star Trek [USA 2009] wurde im anamorphen 35mm-Verfahren Panavision mit einem Bildformat von 2.39:1 gedreht.

[DoP] Mindel was eager to employ the anamorphic format for Trek’s 23rd-century vistas. „I’m not interested in using Super 35mm,“ says the cinematographer. „J.J. wanted me to convince him to shoot anamorphic, so he and I looked at every test we could do, and when he saw the 50mm Primo projected, with the falloff in focus, he was convinced.“ [Visual-effects supervisor/2nd-unit director] Guyett notes that although the distortion inherent in anamorphic lenses complicated the visual-effects work, “the result is worth it.“

Quelle: American Cinematographer Juni 2009, Vol. 90 No. 6

Weiterlesen…

Filmed in … Panavision #8: Gesprengte Ketten

Kommentare

Gesprengte Ketten / The Great Escape“ [USA 1963, John Sturges] wurde im anamorphen Panavision-Verfahren mit einem Bildformat von 2.35:1 auf Eastman 5250 35mm-Farbnegativ gedreht.

Weiterlesen…

Filmed in … Technirama #2: Stadt der Verlorenen

Kommentare

Henry Hathaways „Stadt der Verlorenen / Legend of the Lost“ [USA / I 1957] wurde von Kameramann Jack Cardiff in „Technirama“ gedreht. Im Jahr 1957 wurde das Aufnahmeformat von “Technicolor Italiana” vorgestellt. Das 35mm-Negativ mit 8 Perforationslöchern pro Frame lief – wie bei “VistaVision” – horizontal mit 24 fps durch die Kamera. Anders als bei “VistaVision” wurden jedoch keine sphärischen Linsen verwendet, sondern Anamorphoten mit einer Komprimierung von 1,5. Dadurch entstand ein Negativ-Bildformat von 2.25:1 (VistaVision: 1.50:1). Von diesem Negativ konnten anamorphe 35mm Reduction-Prints erstellt werden. Diese hatten die Spezifikationen von “CinemaScope” und somit ein Bildformat von 2.35:1.

Weiterlesen…

Filmed in … Super Panavision 70 #3: My Fair Lady

Kommentare

My Fair Lady“ [USA 1964, George Cukor] wurde im 65/70mm-Verfahren Super Panavision 70 mit einem Bildformat von 2.20:1 gedreht. Der DVD-Screenshot aus dem Film repräsentiert dieses Bildformat allerdings nicht, denn die Warner Bros.-DVDs wurden von 35mm-Materialien mit einem Format von ca. 2.40:1 erstellt.

Weiterlesen…

Filmed in … Ultra Panavision 70 #1: Meuterei auf der Bounty

Kommentare

filmed-in-ultra-panavision-meuterei-auf-der-bounty

Meuterei auf der Bounty / Mutiny on the Bounty“ [USA 1962, Lewis Milestone, Carol Reed (uncredited)] war der erste Film, der mit dem „Ultra Panavision 70„-Verfahren beworben wurde. Dabei handelte es sich um ein 65/70mm-Verfahren, das mit anamorphotischen Linsen arbeitete, was zu einem Bildformat von 2.76:1 führte. Bereits 1957 wurde der Film „Das Land des Regenbaums / Raintree County“ [USA 1957, Edward Dmytryk] mit diesem Verfahren gedreht, allerdings noch unter dem Namen „MGM Camera 65“. Während „Raintree County“ nur mit 35mm-Reduction-Prints mit einem Format von 2.35:1 in die Kinos kam, wurde die „MGM Camera 65“-Produktion „Ben Hur / Ben-Hur“ [USA 1959] von William Wyler auch mit anamorphen 70mm-Prints vorgeführt.

Weiterlesen…