Bright Lights Film Journal #68 ist online

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Die Mai-2010-Ausgabe (#68) des Bright Light Film Journals ist online.

This is another biggie, with articles on King Corn and Fast Food Nation; Star Trek (the TV series); more TV reviews (The Dollhouse, Cowboy Bebop; Renegade; Batman: The Animated Series); loads of film reviews (Kick-Ass, Shutter Island, Ossessione, Alice, the Twilight saga, Bigger Than Life, Patton, Trouble Every Day, Valentine’s Day, Where the Wild Things Are, The White Ribbon, The Cove, The French They Are a Funny Race, Los Angeles Plays Itself); profiles (Charley Bowers, Charley Chase, Laurel and Hardy, Biograph Girl Florence Lawrence, Cary Grant); interviews (Eddie Muller, Peter Strickland); the evolutionary basis of fear; queer themes (Breakfast on Pluto, Eastern Promises); New York’s Rendez-Vous with French cinema; early 3D; book reviews, and more!

Stanley Kubrick’s Napoleon: The Greatest Movie Never Made - Infos zum Buch

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stanley-kubricks-napoleon-01Im April hatte ich bereits auf einen neuen Prachtband des Taschen Verlags hingewiesen: Ein Buch über Stanley Kubricks nie verwirklichten “Napoleon“-Film mit dem Titel “Stanley Kubrick’s Napoleon: The Greatest Movie Never Made“. Mittlerweile sind dazu auch weitere Informationen aufgetaucht. Darauf aufmerksam gemacht hat mich DVDuell-Leser Roland Seidel. Vielen Dank dafür.

Die Informationen sind auf der Taschen Verlag-WebSite bisher nur über die Suchfunktion zu finden. Das Buch, das im Oktober 2009 zu einem Preis von 500,- Euro in den Handel gelangen soll, ist auf 1.000 numerierte Exemplare limitiert. Diese aufwendige Sammlerausgabe mit insgesamt 2.874 Seiten besteht aus zehn einzelnen Büchern, die in einer Faksimile eines Napoleon-Geschichtsbuchs untergebracht sind. Die Bücher sind mehrsprachig gestaltet, die Texte liegen in Deutsch, Englisch und Französisch vor.

Herausgeberin des Buchs ist Alison Castle, die auch schon den Prachtband “The Stanley Kubrick Archives” und die Sammlerausgabe über “Some Like It Hot” veröffentlicht hat.

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Der größte Film, der nie gedreht wurde

Kubricks ungefilmtes Meisterwerk

Zwischen den Deckeln eines aufwendig gestalteten Buches finden sich alle Elemente aus Stanley Kubricks Archive wieder, die der Leser benötigt, um sich vorstellen zu können, wie dieser niemals gedrehte Film über den Kaiser der Franzosen ausgesehen hätte – einschließlich eines Faksimile-Nachdrucks des Drehbuchs. Diese Sammlerausgabe ist auf 1.000 numerierte Exemplare limitiert.

Fast vierzig Jahre lang spekulierten Kubrick-Fans und Filmfreunde über den geheimnisvollen, nie gedrehten Film des berühmten Regisseurs zu Napoleon Bonaparte. Kubricks “Napoleon”, dessen Produktion unmittelbar nach dem Kinostart von 2001: Odyssee im Weltraum beginnen sollte, war zugleich als Charakterstudie und als bildgewaltiges Epos angelegt, prall gefüllt mit großartigen Schlachtszenen, in denen Tausende von Komparsen mitwirken würden. Für sein ursprüngliches Drehbuch stellte Kubrick zwei Jahre lang intensive Recherchen an. Mit Unterstützung Dutzender Helfer und eines Spezialisten von der Universität Oxford trug er eine beispiellose Sammlung an Recherche- und Vorproduktionsmaterial zusammen, darunter etwa 15.000 Fotos von möglichen Drehorten und 17.000 Dias zu Napoleon selbst. Auf seiner nahezu besessenen Suche nach jedem Häppchen an Information zu Napoleon, das die Geschichtsforschung zu bieten hatte, ließ Kubrick nichts unversucht. Doch sein Film sollte nicht sein: Die Filmstudios – zuerst MGM und dann United Artists – entschieden, ein solches Vorhaben sei zu riskant in einer Zeit, in der historische Filmepen aus der Mode gekommen schienen.

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Antiquariat mit Schwerpunkt auf Filmschriften

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Filme kann man nicht nur gucken, man kann auch über sie lesen. Aber oftmals stellt sich die Frage, wie man an die entsprechende Literatur gelangt. Aktuelle Bücher sind über die üblichen Versandhändler erhältlich, bei älteren Büchern sieht die Sache manchmal schon etwas schwieriger aus. Zwar findet man z.B. bei ebay oder im amazon-Marketplace einiges, aber eben auch nicht alles. Dies wird beim auf Filmschriften spezialisierten Antiquariat Stein ebenfalls nicht der Fall sein, aber die Auswahl erscheint meiner Meinung nach schon sehr umfangreich. Versandkosten fallen innerhalb Deutschlands nicht an. Demnächst werde ich dort wohl mal etwas bestellen, besonders weil ich dort ein Buch für 29,- € entdeckt habe, für das letzte Woche bei der 1. Filmbörse in Bielefeld ein Händler schlappe 80,- € verlangt hat.

Westerns… All’Italiana! #74

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Bereits seit Mitte April steht die #74 des ältesten Italo Western-Fanzines “Westerns… All’Italiana!” auf dem Server der Spaghetti Western Database zum Download bereit. Es wird also Zeit, endlich mal auch an dieser Stelle auf die PDF-Datei hinzuweisen. Geboten wird der vierte Teil des Interviews mit Lars Bloch, ein Interview mit Alfio Caltabiano und mehrere Kritiken.

Bright Lights Film Journal #64

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Seit gestern ist die Nummer 64 des “Bright Lights Film Journal” online, unter anderem mit Texten über Tex Avery, Jacques Tati, James Mason, Fred Astaire und Betty Hutton, die “Freitag, der 13.”-Reihe, das “Treasures IV: American Avant Garde Film 1947-1986“-DVD-Set, die “Everything is Cinema: The Working Life of Jean-Luc Godard“- und “Quentin Tarantino and Philosophy“-Bücher und vielem mehr.

Stanley Kubrick - The Napoleon Film im Dezember 2009

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Nach dem gigantischen “The Stanley Kubrick Archives“-Buch plant der Taschen Verlag ein weiteres Buch über die Regielegende und dieses wird vom Umfang her das “Archives”-Buch hinter sich lassen: “Stanley Kubrick - The Napoleon Film” von Alison Castle soll im Dezember 2009 erscheinen, wird 1.900 Seiten haben, 350,- Euro kosten und dreispachig in Deutsch, Englisch und Französisch vorliegen.

Fast vierzig Jahre lang spekulierten Kubrick-Fans und Filmfreunde über den geheimnisvollen Napoleon-Film des berühmten Regisseurs - ein Film, der nie edreht wurde. Es gab allenfalls lückenhafte Informationen in Form von Gerüchten: dass Kubrick ein Drehbuch geschrieben hatte, dass für die Dreharbeiten unter anderem spektakuläre Schlachtszenen vorgesehen waren, dass bereits eine Unmenge an Recherchen angestellt worden waren. Und es stimmte: Damals, im Jahre 1967, noch bevor die Nachbearbeitung von 2001: Odyssee im Weltraum abgeschlossen war, arbeitete Regisseur Stanley Kubrick bereits an einem großen Film über Napoleon Bonaparte.

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Westerns… All’Italiana #73

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Das amerikanische Fanzine “Westerns… All’Italiana” erschien zum ersten Mal 1983 und ist damit ist wohl eines der ältesten seiner Art, das sich mit dem Italo-Western beschäftigt. Die aktuelle Ausgabe #73 kann nun über die Spaghetti Western Database als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Michael Althen über Scenes from a Revolution - The Birth of the New Hollywood

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Michael Althen stellt in der FAZ das Buch “Scenes from a Revolution - The Birth of the New Hollywood” von Mark Harris vor.

Die Grundidee des Buches ist bestechend einfach und bemerkenswert effektiv: Man nehme die fünf Oscar-Kandidaten für den besten Film des Jahres 1967 und erzähle ihre Geschichten von der Entstehung bis zum Abend der Verleihung: „Bonnie and Clyde“, „Doctor Dolittle“, „The Graduate“, „Guess Who’s Coming to Dinner“ und „In the Heat of the Night“.

Englischsprachige Kritiken bei senses of cinema und auf guardian.co.uk. Die ersten sechs Seiten aus dem Buch kann man bei amazon.co.uk lesen.

Ray Harryhausen: Master of the Majicks

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Der Einsatz von Stop-Motion zur Erzeugung von Special Effects ist im heutigen kommerziellen Kino durch die Möglichkeiten der Computeranimation fast vollständig ausgestorben. Einer der letzten mit dieser Animationstechnik angedachten Spielfilme war wohl Steven Spielbergs “Jurassic Park” [USA 1993], für den Phil Tippet erste beeindruckende Animations-Tests erstellt hatte. Das Ergebnis hingegen ist bekannt: Spielberg wurden CGI-Animationen der Saurier gezeigt und Tippet war sozusagen arbeitslos.

Wenn heutzutage Stop Motion im Kino zu sehen ist, handelt es sich dabei um vollständige mit dem Verfahren erstellte “Puppet Animation”-Filme wie z.B. “Nightmare Before Christmas“, “Corpse Bride“, den 2009 kommenden “Coraline” (siehe hier) oder um die Aardman-Plastilin-Werke mit “Wallace and Gromit“. In unserer digitalisierten und computerisierten Welt scheint beim Kinogänger also noch Bedarf und Gefallen an handgemachten Effekten zu bestehen. Gerade durch das Unperfekte und das Bewußtsein des Zuschauers, wie viel Arbeit und liebevolle Details in den Werken stecken, strahlen sie immer noch eine Faszination aus, die manch anderer Animationsfilm von der Festplatte eben nicht besitzt.

Die Stop-Motion-Animationstechnik ist fast so alt wie das Kino selbst. Die erste bekannte Frame-by-Frame-Animation stammt aus dem Film “The Humpty Dumpty Circus” von 1898. Besonders in Russland und einigen osteuropäischen Staaten wurde in den 10er, 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die Stop-Motion in Puppenfilmen und avantgardistischen Kurzfilmen verwendet, aber auch von deutschen Expressionisten wie z.B. Oskar Fischinger. Als Stop-Motion-Pionier des amerikanischen Films gilt Willis O’Brien, der 1914 begann, einige Filme mit prähistorischen Figuren zu erstellen. Für die Animation des bekannten Stummfilms “The Lost World” [1925] war er ebenfalls zuständig. In die Filmgeschichte ging er jedoch 1933 ein, als er “King Kong” Leben einhauchte. Eben dieser Film war es auch, der Ray Harryhausen dazu brachte, sich mit Stop Motion zu beschäftigen. Nach einigen Kurzfilmen wurde er von Paramount für die George Pal-Kurzfilm-Reihe “Puppetoons” engagiert, arbeitete im Zweiten Weltkrig an Animationsfilmen für die amerikanischen Streitkräfte und wurde in den 40er-Jahren von seinem Vorbild Willis O’Brien als Assistent eingestellt, nachdem Harryhausen ihm eine Demo-Reel hatte zukommen lassen. Zusammen arbeiteten die beiden 1949 an den Special Effects für “Mighty Joe Young“, wobei O’Brien sich um die technischen Aspekte kümmerte, während Harryhausen die Animation übernahm. 1950 wurden sie dafür mit dem Oscar ausgezeichnet. Dank des Science-Fiction- und Monster-Film-Booms der 50er-Jahre konnte sich Harryhausen über fehlende Arbeit nicht beklagen: “The Beast from 20,000 Fathoms” [1953], “It Came from Beneath the Sea” [1955], “Earth vs. the Flying Saucers” [1956] und “20 Million Miles to Earth” [1957] stammen alle aus dieser Zeit. 1958 verlagterte sich mit “The Seventh Voyage of Sinbad” die Arbeit vom Monster/Sci-Fi-Film hin zu Abenteuer-Streifen wie “The Three Worlds of Gulliver” [1960] und “Mysterious Island” [1961] oder “Jason and the Argonauts” [1963], dessen Kampf zwischen drei Schauspielern und sieben animierten Skeletten die wahrscheinlich bekannteste Sequenz in Harryhausens Schaffen darstellt. Die Arbeiten daran benötigten vier Monate.

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Der Taschen Verlag macht ein Angebot, das man nicht ablehnen kann …

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the-godfather-family-album-taschen-verlag… außer man hat gerade keine 500,- Euro zur Hand. Denn soviel kostet der neue Prachtband “The Godfather Family Album“, der auf 444 Seiten viele bisher unveröffentlichte Set-Fotos des bekannten Fotografen Steve Schapiro beinhaltet. Das mehrsprachige Buch (Deutsch, Englisch, Französisch) kommt als auf 1.000 Stück limitiertes Hardcover in einer Box daher, hat die Maße 29×44 cm und soll ab Oktober 2008 erhältlich sein. Außerdem gibt es noch die jeweils auf 100 Stück limitierten Art Editionen A und B, die eines von zwei verschiedenen Original-Fotoabzügen mit Schapiro-Unterschrift enthalten.

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Episode 25 der Hitchcock/Truffaut-Tapes

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Es ist vollbracht. Der 25. und letzte Teil der Hitchcock/Truffaut-Tapes wurde bei If Charlie Parker Was a Gunslinger veröffentlicht. Hitchcock spricht hier unter anderem über seine Lesegewohnheiten.

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Episode 24 der Hitchcock/Truffaut-Tapes

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Montag ist Hitchcock/Truffaut-Tag bei If Charlie Parker Was a Gunslinger und somit geht’s heute weiter mit dem 24. Teil der Interviewaufnahmen der beiden Regielegenden, die zu dem berühmten Filmbuch Truffauts führen sollten. Dieses Mal wird Hitchcock über sein letztes Meisterwerk “Die Vögel / The Birds” [USA 1963] ausgefragt.

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Westerns… All’Italiana #72

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Die Nummer 72 des amerikanischen und weltweit ältesten Italo-Western-Fanzines “Westerns… All’Italiana“, welches seit 1983 erscheint, steht bei der Spaghetti Western DataBase zum Download als PDF-Datei bereit.

Episode 23 der Hitchcock/Truffaut-Tapes

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francois-truffaut

Und weiter geht’s mit Episode #23 der Hitchcock-Truffaut-Tapes auf If Charlie Parker Was a Gunslinger. Thema dieses Mal: “Psycho” [USA 1960, Alfred Hitchcock].

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The Ingmar Bergman Archives ab Oktober 2008

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the-ingmar-bergman-archives-taschen-verlagWer das bereits vergriffene Buch “The Stanley Kubrick Archives” aus dem Taschen Verlag kennt, der kann sich ungefähr vorstellen, was für ein liebevoll zusammengestelltes Kleinod für Ingmar Bergman-Fans ansteht, denn im Oktober 2008 wird der Band “The Ingmar Bergman Archives” veröffentlicht. Das Hardcover-Buch wird einen Umfang von 592 Seiten und eine Größe von 41,1 x 30 cm haben. Wie schon das Kubrick-Buch wird diese Veröffentlichung ebenfalls stolze 150,- Euro kosten.

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