Am 25. Juni 2013 bringt Flicker Alley eine “The Curtis Harrington Short Film Collection” mit sechs Kurzfilmen des US-amerikanischen Filmemachers in den US-Handel.
2008 veröffentlichten Tyler Hubby und Jeffrey Schwarz die Dokumentation “House of Harrington” [USA 2008] mit und über den ein Jahr zuvor verstorbenen Regisseur.
Über David Hudsons “Daily”-Rubrik auf Fandor bin ich auf die 45-minütige Dokumentation “Images of the Mind – Cinematic Visions by Raymond Dugnant” [1992, Jarmo Valkola] über den 2002 verstorbenen britischen Filmkritiker Raymond Durgnant aufmerksam geworden.
Der Filmemacher Les Blank ist am 7. April 2013 im Alter von 77 Jahren gestorben. Vor allem bekannt ist er für seinen Dokumentarfilm “Die Last der Träume / Burden of Dreams” [USA 1982] über die Dreharbeiten von Werner Herzogs “Fitzcarraldo” [BRD / PE 1982], Roger Ebert schrieb 1982: “Les Blank’s Burden of Dreams is one of the most remarkable documentaries ever made about the making of a movie.” Außerdem drehte Les Blank den Kurzdokumentarfilm “Werner Herzog Eats His Shoe” [USA 1980], in dem Werner Herzog einen Wetteinsatz einlöste. Herzog hatte versprochen einen Schuh zu essen, wenn Errol Morris es schaffen würde, seinen Film “Gates of Heaven” [USA 1978] zu vollenden.
Eine Aufnahme von Werner Herzog aus dem Jahr 2005 über die Arbeitsmethoden seines Freundes und Kollegen.
Orson Welles wollte ursprünglich für seinen Film “Der Prozess / Le procès” [F / BRD / I 1962] ein Making Of erstellen. Leider ist es (wie so häufig bei Welles’ Projekten) nicht dazu gekommen. Ungeschnittene Interview-Material hat jedoch die Zeit überlebt und ist in diesem Video zu sehen, das ich bei The Seventh Art gefunden habe.
Dank “Django Unchained” ist der Italo-/Euro-Western wieder etwas mehr in den Blickpunkt gerückt. Aber nicht um Tarantinos filmisches Wiederkäuen soll es hier gehen, sondern um eine Dokumentation aus der Zeit, als in Almeria noch Filme gedreht wurden. “Leichen pflastern seinen Ruhm” [CH 1972, Mario Cortesi] habe ich gefunden übers Filmforum Bremen, von wo aus auf Themroc verlinkt wurde.
Gestern vor 30 Jahren ist der US-Schauspieler WarrenOates viel zu früh im Alter von 53 Jahren gestorben. Ich bin also eigentlich einen Tag zu spät dran mit der Dokumentation “Warren Oates: Across the Border” [USA 1993, Tom Thurman], gefunden auf Dangerous Minds.
Der ca. 2 1/2-stündige, inoffizielle Audio- und Video-Kommentar “Raiding the Lost Ark – A Filmumentary” über Steven Spielbergs “Jäger des verlorenen Schatzes / Raiders of the Lost Ark” [USA 1981] wurde von Jamie Benning bei Vimeo online gestellt.
Die Fan-Dokumentation “Star Wars Begins” des Briten Jamie Benning ist über Youtube in Deutschland dank der GEMA immer noch nicht wieder abrufbar, sein Film “Building Empire” zum zweiten Teil der originalen und einzig wahren “Krieg der Sterne / Star Wars“-Trilogie ist jedoch weiterhin verfügbar. Abgeschlossen wird Bennings Projekt nun mit der Veröffentlichung der kompletten Fassung von ”Returning to Jedi“.
Ein 25-minütiges Filmchen über einen Tag – genauer gesagt den 23. März 2011 – im Leben von John Lasseter.
UPDATE 17. Juli 2011
Der Film wurde bei Youtube vom Nutzer leider gelöscht. Allerdings ist es von den Walt Disney Studios Neuseeland hochgeladen worden, das Einbetten auf fremde Seiten ist aber deaktiviert worden. Zu finden ist er hier.
Gregg Tolands und John Fords Dokudrama “December 7th” [USA 1943] ist bei Youtube zu sehen. 1944 wurde der Film im Bereich “Best Documentary, Short Subject” ausgezeichnet, allerdings die 20-minütige Schnittfassung. Bei Youtube hingegen ist die vollständige Version mit einer Laufzeit von ca. 81 Minuten online gestellt worden.
Eine Featurette aus dem Jahr 1979 über die Dreharbeiten von “Star Trek: Der Film / Star Trek: The Motion Picture” [USA 1979, Robert Wise], die es auf keine der DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen geschafft hat. Schade eigentlich.
In der heutigen Nacht von Dienstag auf Mittwoch zeigt die ARD um 0:40 Uhr die Dokumentation “Auge in Auge – Eine deutsche Filmgeschichte” [BRD 2008] von Michael Althen und Hans Helmut Prinzler mit Michael Ballhaus, Doris Dörrie, Andreas Dresen, Dominik Graf, Wolfgang Kohlhaase, Caroline Link, Wim Wenders und Hanns Zischler.
Dies ist nicht einfach nur eine weitere Dokumentation zur Filmgeschichte, sondern ein Film über die Liebe zum Kino, eine Entdeckungsreise durch über 100 Jahre Film in Deutschland, die 1000 Gründe nennt, warum man den deutschen Film einfach lieben muss – und ein paar, warum das manchmal nicht ganz so einfach ist. Und warum deutsche Filmgeschichte aber so oder so unsere Geschichte ist.
Denn das deutsche Kino, wie wir es kennen, ist nicht möglich ohne all die Filme, die unseren Blick geformt haben und es zu dem gemacht haben, was es ist. Deshalb haben wir diese Zeitreise durch die deutsche Filmgeschichte gemeinsam mit zehn der wichtigsten gegenwärtigen Filmemacher unternommen, die sich Auge in Auge noch mal ihrer eigenen Filmgeschichte stellen und uns ihre deutschen Lieblingsfilme nahebringen.
Passend zum 60. Jubiläum der Berlinale zeigt arte heute Abend um 22:35 Uhr die Dokumentation “Aufbruch der Filmemacher” [BRD 2008, Anja Pohl, Dominik Wessely, Laurens Straub, Rainer Kölmel] über den neuen deutschen Film der 60er und 70er Jahre und den “Verlag der Autoren”.
Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Wim Wenders – drei Regisseure, deren Namen für den Aufbruch des westdeutschen Kinos aus der jahrzehntelangen Bedeutungslosigkeit der Nachkriegszeit stehen. Zum ersten Mal seit der goldenen Ära des Expressionismus in den 20er Jahren gibt es wieder deutsche Filmemacher, deren Arbeiten international Beachtung und Anerkennung finden. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Autorenkollektivs – von den ersten Anfängen in München Mitte der 60er Jahre über die Welterfolge von Cannes bis zum Auseinanderbrechen der Gruppe im Jahr 1977. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts “60 Jahre Berlinale”.
Am heutigen Abend wird um 21:40 Uhr auf arte die Dokumentation “Krzysztof Komeda – Soundtrack für ein Leben” [BRD / PL 2009] über den polnischen Filmmusik-Komponisten ausgestrahlt.
Als Komponist der Filmmusik zu den Hollywoodklassikern “Tanz der Vampire” und “Rosemaries Baby” schrieb Krzysztof Komeda in den 60er Jahren Film- und Musikgeschichte. Ein tragischer Unfall setzte dem Leben des schüchternen Frauenlieblings jedoch ein jähes Ende. “Soundtrack für ein Leben” erzählt die Geschichte des Filmmusikkomponisten Krzysztof Komeda, der das kommunistische Polen verließ, um im Westen sein Glück zu finden. Weggefährten wie die Regisseure Roman Polanski, Andrzej Wajda oder Henning Carlsen erinnern sich an den “sanften Rebellen” und sein filmreifes Leben; viele wenig bekannte Filmausschnitte aus der europäischen Zeit Komedas und der Fokus auf seine ungewöhnliche Musik machen den Film zu einem Fest für Kinoliebhaber und Musikfans.