Christoph Hochhäusler hat auf seinem Blog Raumsprache seine lesenswerte Seminararbeit “Der Traum von Kontrolle – Techniken der Previsualisierung am Beispiel von Coppolas One From the Heart” online gestellt.
Coppolas “Electronic Cinema” wollte Instrumente der Visualisierung bereitstellen, die helfen, die Stärken und Schwächen eines Filmes abzuschätzen, bevor in großem Umfang Kosten entstehen; der Regisseur sollte endlich die Möglichkeit haben, bestimmte Entscheidungen vorab zu überprüfen oder sein jeweiliges Gegenüber von der Notwendigkeit einer bestimmten Entscheidung zu überzeugen. Coppolas Ehrgeiz war es, Vorproduktion, Produktion und Postproduktion so zu verschmelzen, dass der Film kontinuierlich Gestalt annimmt, statt plötzlich und überraschend im Schneideraum aufzutauchen. Er wollte nichts weniger, als eine Matrix entwickeln – eine technische Ebene – in der alle kreativen Prozesse des Filmemachens integriert werden könnten und aus der sich in Form kontinuierlicher Updates der fertige Film entwickelt.
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Die “Charlie Rose Show” vom 28. November 2008 mit Regisseur Gus Van Sant und den Darstellern Sean Penn und Josh Brolin, die sich ca. 56 Minuten lang über den Film “Milk” [USA 2008, Gus Van Sant] unterhalten.
Das Essay zu Lars von Triers “Europa” [DK / S / F / BRD / CH 1991, Lars von Trier] aus dem Booklet der Criterion-DVD ist online gestellt worden:
Howard Hampton
Europa: Night Train
Martin Büsser hat vor ungefähr drei Wochen auf Jungle World einen Artikel mit dem Titel “Verloren im Land der Keinohrhasen” veröffentlicht und schreibt darüber “Was der hiesige DVD-Markt über die Filmkultur in Deutschland aussagt”.
Das »Quiz Taxi«, eine Quizsendung auf Kabel Eins, stellte zwei Kandidatinnen, Sportstudentinnen aus Köln, im April 2008 folgende Frage: »Zu welchem Genre wechselte der Regisseur Russ Meyer in den Sechzigern?« – »Sechziger?« fragte eine Studentin nach, »gab es da schon Film? Wann ging das los?«
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Die ersten vier Kapitel eines Interviews mit Dominik Graf auf Cargo:
Das Schweigen des Autorenfilms
Der amerikanische Filmemacher John Waters hat seine Lieblingsfilme des Kinojahres 2008 auf artforum bekannt gegeben:
1 Sorry, it’s a tie: (A) Vicky Cristina Barcelona (Woody Allen) Does anybody not think this is the best American movie of the year (even though it was made in Spain)? Come on, it’s got a great script, the actors look like real movie stars, and Woody Allen films Scarlett Johansson with the same obsession Paul Morrissey had for Joe Dallesandro. Gives heterosexuality a good name!
(B) Love Songs (Christophe Honoré) I may be the only person who would pick this as the best foreign-language movie of the year, but what do I care if you don’t like this hipper-than-thou bisexual French musical? When the sexy, smart-ass characters burst into songs about brain tumors, saliva, and human sandwiches, I get all teary inside and realize that this is the only romantic comedy I’ve ever really loved.2 Mister Lonely (Harmony Korine) A Marilyn Monroe look-alike lures a Michael Jackson impersonator to an island that is sort of like a cinematic Jonestown without the suicide, except for nuns who jump out of a plane piloted by Werner Herzog. Korine’s most fully realized movie doesn’t copy anybody.
3 Savage Grace (Tom Kalin) Julianne Moore in the best Isabelle Huppert role of the year. When a bad mother with good clothes fucks her sexy son, we feel downright criminal in our celluloid enjoyment.
(Hier gehts weiter …)
Der britische Filmemacher Alex Cox hat auf der Criterion-WebSite ein webexklusives Essay zu Luis Bunuels “Der Würgeengel / El ángel exterminador / The Exterminating Angel” [MEX 1962] veröffentlicht. Die DVD erscheint am 10. Februar 2009.
Alex Cox
The Exterminating Angel: My Life as an Entomologist, or Bugs Are My Business
Auf der neugestalteten Criterion-WebSite sind die beiden Essays aus dem Booklet zu Samuel Fullers “Der weiße Hund von Beverly Hills / White Dog” [USA 1982] online gestellt worden. Die DVD ist heute erschienen.
J. Hoberman
White Dog: Sam Fuller Unmuzzled
Armond White
White Dog: Fuller vs. Racism
Am 11. Dezember 2008 startet das Remake “Der Tag, an dem die Erde stillstand / The Day the Earth Stood Still” [USA 2008, Scott Derrickson] in den deutschen Kinos.
Im am 3. Dezember erscheinenden Film-Dienst 25/2008 erinnert Franz Everschor an das Original “Der Tag, an dem die Erde stillstand / The Day the Earth Stood Still” [USA 1951] von Robert Wise, einer DER Klassiker des Science-Fiction-Genres. Der Artikel “Der Mann vom anderen Stern – The Day the Earth Stood Still: Ein Klassiker” ist jetzt bereits auf der Film-Dienst-WebSite abrufbar.
Den Trailer zum Original habe ich an dieser Stelle präsentiert, TV-Spots und Trailer zum Remake hier, hier und hier.
Heute vor 20 Jahren wurde zum ersten Mal der Europäische Filmpreis verliehen. Die Veranstaltung ging am 26. November 1988 im Theater des Westens im damaligen Westberlin über die Bühne. Ausgezeichnet als bester Film des Jahres wurde Krzysztof Kieslowskis “Ein kurzer Film über das Töten / Krótki film o zabijaniu” [PL 1988]. Der Deutschlandfunk hat in der heutigen “Kalenderblatt”-Sendung über das Jubiläum berichtet. Zu finden ist der Beitrag als MP3 oder als Text zum Nachlesen.
Seit der letzten Filmbesprechung auf Sauft Benzin, ihr Himmelhunde sind einige Monate ins Land gegangen. Nach dem “Terminator” im Juni 2008 folgt nun eine Besprechung von Paul Verhoevens “RoboCop” [USA 1987], der irgendwie immer im Schatten des Cameron’schen Sci-Fi-Spektakels stand und steht. Unverdient, wie ich meine. Der Außenseiter und der Funkhundd weisen in “Humanus ex Machina” sehr ausführlich auf dessen Qualitäten hin.
Richard Brody, Autor von “Everything is Cinema: The Working Life of Jean-Luc Godard” und Editor beim New Yorker, hat ein fast 10-minütiges Video-Essay zu “Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt wo Gewalt herrscht” [BRD 1965], dem zweiten Film von Jean-Marie Straub und Danièle Huillet, erstellt.
[Direktlink] [via]
Kritiken und Stimmen zum Film wurden bei Shooting Down Pictures gesammelt.
Schauspieler Jeff Bridges hat auf seiner WebSite eine schöne Galerie mit Fotos von den Dreharbeiten der Comic-Verfilmung “Iron Man” [USA 2008, Jon Favreau] veröffentlicht.
[via]
/film hat sich mich John Lasseter von Pixar über IMAX, 3D und Blu-ray unterhalten. Leider hat er keine konkreten Termine für die Blu-ray Veröffentlichungen der Pixar-Filme parat:
/Film: When can we expect your Pixar films on Blu-ray?
John Lasseter: “Cars” and “Ratatouille” have been put out on Blu-ray, and of course Wall-E comes out pretty soon. That’s going to be amazing in Blu-ray./Film: But I meant, when are we going to get your films? The Toy Story films?
John Lasseter: Oh yeah, they’ll be there sometime. I don’t have the dates off the top of my head, but they’re definitely.