Fundbüro: Pasolinis letztes Interview

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Am 30. Oktober 1975, drei Tage vor seiner Ermordung, stellte sich der italienische Filmemacher Pier Paolo Pasolini den Fragen schwedischer Filmkritiker in Bezug auf seinen Film “Die 120 Tage von Sodom / Salò o le 120 giornate di Sodoma” [I 1975]. Ursprünglich sollte das aufgezeichnete Interview als Radiobeitrag gesendet wurde, wozu es wegen Pasolinis Tod jedoch nicht kam. Lange Zeit galt dieses Interview als verschollen, erst kürzlich ist eine Kopie aufgetaucht. Im Dezember 2011 wurde durch die italienische Zeitung l’Espresso eine Abschrift in italienischer Sprache veröffentlicht. MUBI hat heute erstmals eine englischsprachige Übersetzung online gestellt.

Fundbüro: Filmgespräch mit Martin Scorsese über Hexenkessel

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Über die Filmkunstbar Fitzcarraldo bin ich auf ein 49-minütiges Interview mit Martin Scorsese gestoßen. Das Filmgespräch fand im Rahmen einer Vorführung seines Films “Hexenkessel / Mean Streets” [USA 1973] innerhalb der Reihe “50 Years of the New York Film Festival” des Film Society Lincoln Center statt.

Fundbüro: Noise vs. Grain

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Über Land of Whimsy bin ich auf einen interessanten Artikel zum Thema “Filmkorn und Videorauschen” gestoßen. Zu finden ist er auf dem Blog Kentai’s Films: “Grain” vs. “Noise”

Fundbüro: Die Pressekonferenzen der Internationalen Filmfestpiele von Venedig

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Die Pressekonferenzen von den gerade stattfindenden 68. Internationalen Filmfestpielen von Venedig können über den Biennale-Youtube-Kanal angeschaut werden.
Gefunden bei Facebook über kino-zeit.de.

Fundbüro: DP/30-Interview mit Corey Stoll

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Derzeit ist Woody Allens “Midnight in Paris” [E / USA 2011] in den Kinos zu sehen. David Poland von The Hot Blog hat mit dem Schauspieler Corey Stoll – der in Allens Film Ernest Hemingway spielt – ein Interview geführt.

Fundbüro: Der Anfang vom Ende des 35mm-Films?

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Das Ende des 35mm-Films? Der Artikel “Lab pact heralds twilight of film” von David S. Cohen auf Variety.com legt nahe, dass zumindest der Anfang gemacht wurde. Wegen sinkender Nachfragen nach 35mm-Prints durch die Digitalisierung der Kinos teilen sich Deluxe und Technicolor den amerikanischen und teilweise den internationalen Markt auf. Allerdings werden Filmprints wohl noch für längere Zeit verlangt:

“There is still a very good business on the release print side in North America,” Cyril Drabinsky, prexy-CEO of Deluxe Entertainment Services Group told Variety, adding, “35mm release printing in Europe is still very, very healthy.”

Drabinsky predicted film printing will continue to decline but that the decline will flatten out over the next five years.

Gefunden habe ich den Artikel über einen Beitrag von Robert A. Harris im HomeTheaterForum.

Fundbüro: A Tribute to Director Steven Spielberg

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Die Directors Guild of America (DGA) feiert 75-jähriges Bestehen und hatte am 11. Juni 2011 im Rahmen der Feierlichkeiten geladen, dem dreifachen DGA-Award-Gewinner Steven Spielberg Tribut zu zollen. Zu sehen ist die 107-minütige, von Michael Apted moderierte Podiumsdiskussion mit Spielberg, James Cameron und J.J. Abrams auf der DGA-WebSite.
[via: Film Studies For Free / Twitter]

Sidney Lumet ist tot

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sidney-lumet

Der US-amerikanische Regisseur Sidney Lumet ist gestern im Alter von 86 Jahren gestorben. Mit Lumet hat die Filmwelt einen der besten und interessantesten Filmemacher der letzten 60 Jahre verloren. Bereits mit seinem Spielfilmdebut “Die zwölf Geschworenen / 12 Angry Men” [USA 1957] hat er einen Klassiker des Gerichtsdramas geschaffen. Mit “Der Pfandleiher / The Pawnbroker” [USA 1964], “Angriffsziel Moskau / Fail-Safe” [USA 1964], “Serpico” [USA 1973], “Mord im Orient-Express / Murder on the Orient Express” [GB 1974], “Hundstage / Dog Day Afternoon” [USA 1975], “Network” [USA 1976], “Prince of the City” [USA 1981], “The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit / The Verdict” [USA 1982] und anderen sollten noch weitere Filme folgen, die man heute nur zu gut als Klassiker bezeichnen kann. 2007 kam mit dem großartigen “Tödliche Entscheidung / Before the Devil Knows You’re Dead” Lumets letzter Film in die Kinos.

Laut Christian Stöcker vom Spiegel hätte der Begriff “Actors Director” auf Lumet zugetroffen: “Schauspieler, die ihren Beruf liebten, liebten auch den Regisseur Lumet. Nicht nur, weil er die Schauspielerei selbst gelernt, jahrelange Erfahrung auf den Bühnen des Broadway gesammelt hatte. Sondern auch, weil die Charaktere und damit die präzise Darstellung jeder noch so randständigen Nebenfigur für ihn so wichtig waren, dass er seine Schauspieler proben ließ, als müssten sie ein Bühnenstück aufführen.”

Nachfolgend ein Video zum Artikel “A Director of Classics, Focused on Conscience” der New York Times.

Ein Video-Interview mit Sidney Lumet aus dem Jahr 2007 ist bei The Mutiny Company zu finden. Ein Audiobeitrag zum Tode des Regisseurs gibt’s bei npr.

Fundbüro: Interview mit Paul Le Mat über American Graffiti

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Ein 20-minütiges Interview mit Paul Le Mat, der den John Milner in George Lucas’ “American Graffiti” [USA 1973] gespielt hat. Aufgezeichnet wurde das Interview während der Sacramento Autorama im Februar 2011. Gefunden auf Kip’s American Graffiti Blog.

Teil meiner “Von Film zu Film“-Reise durch meine DVD/BD-Sammlung.

Interview mit Rainer Rother, dem Retrospektive-Leiter der Berlinale

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Wie bereits am 8. Oktober 2010 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, ehrt die Retrospektive der diesjährigen Berlinale (10. bis 20. Februar 2011) die schwedische Regielegende Ingmar Bergman. Nun wurde auf der Berlinale-WebSite ein Interview mit Rainer Rother, dem Leiter der Retrospektive, online gestellt.

Fundbüro: Movie Geeks United! presents The Kubrick Series

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Movie Geeks United! hat am letzten Sonntag den ersten Teil eines auf acht Episoden ausgelegten Audio-Programms über Stanley Kubrick live auf blogtalkradio ausgestrahlt. Diese und alle noch folgenden Episoden des Podcasts können allerdings auch auf “Movie Geeks United! presents The Kubrick Series” angehört werden. Weiter geht es mit dem zweiten Teil über “2001: Odyssee im Weltraum / 2001: A Space Odyssey” [GB / USA 1968] am Sonntag, den 19. Dezember 2010.

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Fundbüro: 50 Jahre Psycho

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Heute vor 50 Jahren feierte Alfred Hitchcocks schwarz-weißes Meisterwerk “Psycho” [USA 1960] in New York seine Premiere.

Der Tagesspiegel erinnert an Robert Bloch, den Autor des Romans, den Hitchcock filmisch umsetzte. Der Artikel “Iiieek, iiieek, iiieek, iiieek” bei einestages hat den Unterschied zwischen der damaligen Kritikermeinung und dem großen kommerziellen Erfolg zum Thema. Auch die heutige “Kalenderblatt”-Sendung des Deutschlandradio beschäftigt sich mit “Psycho“. Leider sind die “Kalenderblatt”-Sendungen nicht mehr als MP3 abrufbar, man kann den Wortlaut jedoch nachlesen. Bei PopMatters sind innerhalb der elfteiligen “Directors Spotlight: Alfred Hitchcock“-Artikel-Reihe vor fünf Tagen zwei englischsprachige Texte erschienen: “Psycho: The Mother of All Horrors” und “Get Out of the Shower: The ‘Shower Scene’ and Hitchcock’s Narrative Style in Psycho“.

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Fundbüro: Interview mit Jafar Panahi

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Ein Interview vom 28. Mai 2010 mit dem iranischen Regisseur Jafar Panahi über seine Festnahme und die Haftbedingungen im Evin-Gefängnis, gefunden in der arte-Mediathek.

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Fundbüro: Tippi Hedren und Die Vögel

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Das British Film Institute (BFI) hat ein ca. 10-minütiges Interview mit Tippi Hedren vom 11. Mai 2010 über die Dreharbeiten von Alfred Hitchcocks “Die Vögel / The Birds” [USA 1963] online gestellt.

Discovered by Alfred Hitchcock after starring in numerous commercials and gaining success as a model, Tippi Hedren is undeniably best known for her iconic roles in two of Hitchcock’s films – The Birds and Marnie. The legendary actor took to the BFI Southbank stage to provide candid insight into her experiences on the sets of these two masterpieces, in an in depth conversation with Adrian Wootton. Reflecting on her relationship with Hitchcock, with whom she had a multi-year personal contract, she explains the depth of knowledge she gained having been mentored by the world reknowned director, as well as giving an honest depiction of the more challenging aspects of their professional relationship.

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Carl Theodor Dreyer-WebSite des DFI online

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Das Danish Film Institute (DFI) hat am 25. Mai 2010 eine sehr schöne WebSite über die dänische Regielegende Carl Theodor Dreyer online gestellt: CARL TH. DREYER – A MAN AND HIS WORK