John Sturges’ Stadt in Angst am Freitag im Bielefelder Offkino

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Das Bielefelder Offkino beleuchtet im Februar 2012 das Thema “Provinz” anhand von vier Filmen. Den Beginn macht mit “Stadt in Angst / Bad Day at Black Rock” [USA 1955] ein großartiger Klassiker in CinemaScope. Der Film wird am Freitag, den 3. Februar 2012, um 20:30 Uhr als deutschsprachige 35mm-Kopie gezeigt.

Amerika, kurz nach Kriegsende 1945. John Macreedy (Spencer Tracy) kommt in das kleine Örtchen namens Black Rock, irgendwo im Westen des Landes: Er sucht einen japanischen Einwanderer, dessen Sohn ihm in Italien das Leben gerettet hat. Dem Neuankömmling schlägt erst Argwohn, später offener Hass entgegen. Irgendein dunkles Geheimnis umgibt diesen Ort und den selbsternannten Boss Reno Smith. Je mehr Fragen Macreedy stellt, umso klarer scheint zu werden, dass er Black Rock nur schwerlich lebendig wieder verlassen wird…

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Die Berlinale zeigt Eisensteins Oktober in restaurierter Fassung

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Innerhalb der Retrospektive “Die rote Traumfabrik” der diesjährigen Berlinale wird Sergei M. Eisensteins Stummfilmklassiker ”Oktober / Oktyabr” [UdSSR 1928, Sergei M. Eisenstein, Grigori Aleksandrov (co-Regie)] in einer restaurierten und rekonstruierten Fassung gezeigt. Die Premiere dieser Fassung findet am 10. Februar 2012 im (ungemütlichen) Friedrichstadt-Palast statt.

Am 15. Februar 2012 zeigt arte ab 23:00 Uhr eine Aufzeichnung der Premiere.

Die Pressemitteilung:

Am 10. Februar 2012 präsentieren die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Friedrichstadt-Palast die Premiere einer rekonstruierten Fassung von Oktober (Oktjabr, UdSSR 1928, R: Sergej M. Eisenstein). Die Aufführung mit der Originalmusik Edmund Meisels vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter dem Dirigat von Frank Strobel ist ein Berlinale Special und Teil der Retrospektive „Die rote Traumfabrik“.

“Oktober steht beispielhaft für die Revolutionsfilme, die die Wahrnehmung des sowjetischen Kinos jener Zeit stark prägte. Besonders in Verbindung mit der kongenialen Musik Meisels verspricht er ein großes Erlebnis”, meint Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek.

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Fundbüro: Pasolinis letztes Interview

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Am 30. Oktober 1975, drei Tage vor seiner Ermordung, stellte sich der italienische Filmemacher Pier Paolo Pasolini den Fragen schwedischer Filmkritiker in Bezug auf seinen Film “Die 120 Tage von Sodom / Salò o le 120 giornate di Sodoma” [I 1975]. Ursprünglich sollte das aufgezeichnete Interview als Radiobeitrag gesendet wurde, wozu es wegen Pasolinis Tod jedoch nicht kam. Lange Zeit galt dieses Interview als verschollen, erst kürzlich ist eine Kopie aufgetaucht. Im Dezember 2011 wurde durch die italienische Zeitung l’Espresso eine Abschrift in italienischer Sprache veröffentlicht. MUBI hat heute erstmals eine englischsprachige Übersetzung online gestellt.

Fundbüro: Hello

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Lionel Richies Hit “Hello” in einer Film-Version, gefunden über den Twitter-Kanal des Empire Magazins.

Media Monday #28

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Letzte Woche war ich mit der Beantwortung des Media Monday spät dran, heute schaffe ich es gerade noch dem Namen der Aktion entsprechend, meine Antworten online zu stellen.

  1. Der beste Film mit Jesse Eisenberg ist für mich “Adventureland” [USA 2009, Greg Mottola].
  2. Danny Boyle hat mit “Trainspotting – Neue Helden / Trainspotting” [GB 1996] seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er damit einen modernen Klassiker des britischen Kinos hingelegt hat.
  3. Der beste Film mit Rachel Weisz ist für mich “Der ewige Gärtner / The Constant Gardener” [GB / BRD 2005, Fernando Merielles].
  4. Jeder hat so seine Filme, die er sich immer und immer wieder ansehen kann. Dafür müssen diese Filme nicht einmal gut oder anspruchsvoll sein. Wenn beispielsweise sonntags nichts Besseres läuft, wenn ihr euch einfach nur berieseln lassen wollt, krank im Bett liegt oder zu anderen Gelegenheiten, welche Filme landen bei euch immer wieder auf der Mattscheibe?
    Da das eine ganze Menge Filme sind, die ich immer wieder gerne schaue, nenne ich nur die Filme, die ich jedes Jahr zu bestimmten Terminen gucke. Ostern ist dies “Ben Hur / Ben-Hur” [USA 1959, William Wyler], zu Halloween “Halloween – Die Nacht des Grauens / Halloween” [USA 1978, John Carpenter] und Weihnachten “Ist das Leben nicht schön / It’s a Wonderful Life” [USA 1946, Frank Capra].
  5. Fernab von sympathischen und/oder attraktiven SchauspielerInnen oder präferierten Genres; habt ihr einen Lieblingsregisseur, der euch ungeachtet der genannten Kriterien in steter Folge ins Kino treibt, wenn sein neuestes Werk anläuft?
    Nur einen kann ich hier wirklich nicht nennen und somit komme ich spontan auf diese Liste: Jim Jarmusch (wobei ich seinen letzten leider im Kino verpasst habe), Steven Spielberg, Martin Scorsese, Lars von Trier, Terrence Malick, Roman Polanski, Spike Jonze, David Cronenberg (Für “Eine dunkle Begierde” muss ich mich langsam sputen.) Paul Thomas Anderson, Gus Van Sant, Joel und Ethan Coen, Darren Aronofsky, Wes Anderson und Werner Herzog. Den ein oder anderen habe ich bestimmt noch vergessen.
  6. Arthouse-Kino ist auch nur eine Schublade und sagt nichts über die Qualität aus.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war “Das gibt’s nie wieder / That’s Entertainment!” [USA 1974, Jack Haley Jr.] und der war mal wieder höchst unterhaltsam, weil er viele großartige Momente des klassischen MGM-Musicals in einem Film vereint. Jetzt habe ich wieder große Lust, ganz viele dieser Filme zu sehen.

Fundbüro: Filmgespräch mit Martin Scorsese über Hexenkessel

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Über die Filmkunstbar Fitzcarraldo bin ich auf ein 49-minütiges Interview mit Martin Scorsese gestoßen. Das Filmgespräch fand im Rahmen einer Vorführung seines Films “Hexenkessel / Mean Streets” [USA 1973] innerhalb der Reihe “50 Years of the New York Film Festival” des Film Society Lincoln Center statt.

Fundbüro: The Girl with the Dragon Tattoo - Opening Titles

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Onur Senturk hat im Auftrag der Blur Studios den Vorspann für David Finchers “Verblendung / The Girl with the Dragon Tattoo” [USA / S / GB / BRD 2011] gestaltet.

Fundbüro: Three Reasons - Godzilla

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Am 24. Januar 2012 erscheint Ishirô Hondas “Godzilla / Gojira” [J 1954] bei Criterion auf DVD und Blu-ray. Criterion liefert drei Gründe, sich den Film anzuschauen.

Fundbüro: El Diabolik’s World of Psychotronic Soundtracks #14

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Die Episode #14 des Soundtrack-Podcasts “El Diabolik’s World of Psychotronic Soundtracks” ist gestern online gestellt worden. Direkt zum Download geht’s hier lang, die Tracklist kann man hier einsehen.

Media Monday #27

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Der erste Media Monday des neuen Jahres und ich bin ziemlich spät dran mit der Beantwortung.

  1. Der beste Film mit Benicio del Toro ist für mich “21 Gramm / 21 Grams” [USA 2003, Alejandro González Inárritu].
  2. Nora Ephron hat mit “Schlaflos in Seattle / Sleepless in Seattle” [USA 1993] ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil sie beim besten Film, an dem sie beteiligt war, nicht Regie geführt hat: “Harry und Sally / When Harry Met Sally…” [USA 1989, Rob Reiner].
  3. Der beste Film mit Jessica Alba ist für mich “The Killer Inside Me” [USA / S / GB / CDN 2010, Michael Winterbottom] und das ist noch nicht mal ein richtig überzeugender Film.
  4. Es gibt Filme, die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?
    Ich kann mir beides geben, wobei die rein auf Unterhaltung abzielenden Filme mich nicht für dumm verkaufen sollen, alle anderen natürlich auch nicht. Anders ist es bei schönen Trash-Streifen, die dürfen alles.
  5. Schon zahlreiche Serien wurden auf der großen Leinwand wiederbelebt, sei es als Remake (3 Engel für Charlie, Starsky & Hutch, A-Team), als würdiger Abschluss einer viel zu früh beerdigten Serie (Serenity für die Serie Firefly) oder auch, um weitere Geschichten um die Protagonisten zu erzählen, während die Serie längst das Zeitliche gesegnet hat (Sex and the City 1 & 2). Zu welcher Serie, ob alt oder neu, würdet ihr euch ein Remake oder einen würdigen Abschluss in Film-Form wünschen?
    Bisher hat mich kein einziger aus einer Serie entstandener Film überzeugt, daher wünsche ich mir auch keinen weiteren. 
  6. So genannte Blockbuster erhielten ihre Namensgebung durch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war “The Hole” [USA 2009, Joe Dante] und der war äußerst unterhaltsam und kurzweilig, weil er zwar dem Horrorgenre nichts Neues hinzufügt, altbekannte Elemente aber wunderbar verwendet.

Trailer: 84th Academy Awards

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Billy Crystal kehrt zurück zur Oscar-Verleihung am 26. Februar 2012.

Kurzfilm: Pingu’s The Thing

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Ich habe vor kurzem John Carpenters “Das Ding aus einer anderen Welt / The Thing” [USA 1982] auf der Kinoleinwand der Schauburg in Gelsenkirchen sehen dürfen. Das hier ist aber auch ganz großes Kino: Der Claymotion-Kurzfilm “Pingu’s The Thing” von Lee Hardcastle.

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Ridley Scotts Alien im Bielefelder Offkino

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Das Bielefelder Offkino startet mit einem wahren Highlight in das neue Jahr. Am Freitag, den 6. Januar 2012, flimmert Ridley Scotts “Alien – Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt / Alien” [GB / USA 1979] über die Leinwand. Auf Anfrage wurde mir bestätigt, dass es sich um die originale Kinofassung und nicht um die neue und völlig unnötige Schnittfassung aus dem Jahr 2004 handelt. Ridley Scott selbst hat 2006 in einem Interview zugegeben, dass er mit dem sogenannten “Director’s Cut” unzufrieden sei und diese Fassung eher aus Gründen des Marketings erstellt wurde.

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Fundbüro: Keep on Walking

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Eine Collage: Keep on Walking.

Media Monday #26

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Letzte Woche hat Randy von Beat the Fish seinen 25. und letzten Movie Monday veröffentlicht. Wulf vom Medienjournal hat übernommen und bietet mit seinem Media Monday die Fortsetzung an. Ich bin auch wieder mit dabei die Lückentexte zu füllen und die Fragen zu beantworten, wenn auch ein wenig verspätet.

  1. Der beste Film mit Javier Bardem ist für mich “No Country for Old Men” [USA 2007, Joel Coen, Ethan Coen].
  2. David Cronenberg hat mit “Die Fliege / The Fly” [USA 1986] seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film auch nach 25 Jahren immer noch in allen Belangen herausragend ist.
  3. Der beste Film mit Malin Akerman ist für mich noch nicht gedreht worden. Ich kenne nur “Watchmen” [USA 2009, Zack Snyder] mit ihr, aber den kann ich mit gutem Gewissen wohl kaum nennen.
  4. Fragt man mich nach meinen drei liebsten Schauspielern / Schauspielerinnen, so fallen mir spontan Cary Grant, Audrey Hepburn und James Dean ein.
  5. Letzte Woche ist Sherlock Holmes – Spiel im Schatten im Kino angelaufen. Höchste Zeit, einmal nachzufragen, wie euch Guy Ritchies Interpretation des berühmten Ermittlers gefällt, beziehungsweise, wer euch bisher der liebste Film- oder Serien-Holmes war.
    Den Holmes von Guy Ritchie habe ich nicht gesehen und auch keinerlei Interesse daran, wie auch an anderen Filmen des Regisseurs.
    Meine liebste Interpretation des Stoffes ist Billy Wilders “Das Privatleben des Sherlock Holmes / The Private Life of Sherlock Holmes” [GB 1970].
  6. Ebenfalls letzte Woche wurde der erste offizielle Trailer zur Hobbit-Verfilmung veröffentlicht und hat manche Person in meinem näheren Umfeld in wahre Euphorie ausbrechen lassen, obwohl die Veröffentlichung ja noch ein gutes Jahr hin ist. Auf welchen Film wartet ihr bereits händeringend und voller Vorfreude – selbst wenn dessen Veröffentlichung erst in vielen Monaten erfolgt oder gar noch völlig in den Sternen steht?
    Der Trailer zu “The Hobbit” hat mich völlig kalt gelassen. Ich hingegen freue mich am meisten auf “Drive” [USA 2011] von Nicolas Winding Refn, auf den ich jetzt “nur” noch einen Monat warten muss, bis er in die Kinos kommt … und selbst das ist mir eigentlich noch zu lange hin.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war “Mission: Impossible – Phantom Protokoll / Mission: Impossible – Phantom Protocol” [USA 2011, Brad Bird] und der war der zweite Film des gestrigen Kinoabends, weil ich zuvor noch George Clooneys “The Ides of March – Tage des Verrats / The Ides of March” [USA 2011] geguckt habe. Beide sind auf ihre jeweilige Art und Weise übrigens unterhaltsam und spannend.