Über den sensationellen Fund der bisher als verloren geglaubten Szenen aus Fritz Langs “Metropolis” [D 1927] hatte ich im Juli letzten Jahres berichtet. Mittlerweile ist über einen Artikel der Associated Press bekannt geworden, daß die restaurierte und rekonstruierte Fassung auf der Berlinale 2010 gezeigt werden soll. Auf diese Meldung bin ich über dvdbiblog gestoßen.
Restaurierte Fassung soll auf Berlinale gezeigt werden
So lässt sich das neu aufgefundene Material nicht in Form von einigen zusätzlichen Szenen in den Film einsetzen. Eine erste Sichtung habe ergeben, dass sich die zusätzlichen Sequenzen über den gesamten Film verteilen, berichtet die Restauratorin: «Die Struktur des Films wird sich völlig verändern.» Ein wichtiger Leitfaden ist für die Fachleute die Partitur der Filmmusik. Diese wurde von Gottfried Huppertz seinerzeit für die Originalversion komponiert und bietet den Restauratoren wichtige Hinweise für die Länge und Schnittfolge einzelner Filmszenen.
Nun werden die in Argentinien neu aufgefundenen Sequenzen digitalisiert, am Computer behutsam restauriert und in das bislang vorhandene Filmmaterial eingefügt. Rund 500.000 Euro werde die Restaurierung kosten, erklärt der Geschäftsführer der Murnau-Stiftung, Helmut Poßmann. Fördergelder von Bund, Land Hessen und verschiedenen Institutionen sollen das Projekt ermöglichen. Zur Berlinale 2010 soll «Metropolis» dann in bislang ungeahnter Qualität erstmals wieder öffentlich präsentiert werden.


13. Juli, 2009
13:02 Uhr
Da freu ich mich aber sehr! Ich werde auf jeden Fall da sein.
29. Oktober, 2009
16:53 Uhr
[...] es erste Hinweise darauf gab, wurde auf der WebSite der Berlinale nun offiziell bekannt gegeben, daß die [...]