Dez
20
Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran.
Der Movie Monday feiert 25. Jubiläum und in seiner jetzigen Form leider auch seinen Abschied, denn Randy von Beat the Fish gibt die Sache auf. Allerdings gab es vier Anwärter für die Fortsetzung an anderer Stelle (ich war auch darunter) und Randy hat sich für Wulf vom Medienjournal entschieden. Dort wird die Aktion mit etwas anderer Ausrichtung und unter dem neuen Namen “Media Monday” fortgesetzt, was ich persönlich schade finde. Ich werde aber natürlich schauen, was es nächste Woche an Neuerungen gibt und dann entscheiden, ob ich weiterhin mit dabei bin.
- Der beste Film mit Robin Williams ist für mich “Der Club der toten Dichter / Dead Poets Society” [USA 1989, Peter Weir].
- David Fincher hat mit “Sieben / Se7en” [USA 1995] seine beste Regiearbeit abgelegt.
- Der beste Film mit Charlize Theron ist für mich “The Road” [USA 2009, John Hillcoat].
- Der beste Film des Jahres 2011 war für mich “Tomboy” [F 2011, Céline Sciamma].
- Hollywood wildert gerne in der ausländischen Kinoszene und bringt relativ schnell bei erfolgreichen Filmen ein eigenes Werk auf den Markt. Der aktuellste Fall ist wohl Stieg Larssons “Verblendung” oder jetzt aus Hollywood “The Girl with the Dragon Tattoo”. Inwieweit macht es für euch Sinn, eine erneute Filmadaption aus Hollywood zu bekommen und sind diese Werke vielleicht sogar besser als die Originale?
Sinn machen die Remakes natürlich vor allem für die Hollywoodstudios, denn die Amerikaner sehen sich nur sehr ungerne fremdsprachige Filme mit Untertitel an und eine Synchronisationstradition und -industrie wie in Deutschland gibt es dort auch nicht. Dank der Marketingmacht Hollywoods sind die Remakes dann häufig auch noch in der restlichen Welt erfolgreicher als die Originale. Machen die Remakes für mich Sinn? Eher nicht. Wenn das Original gut ist, benötige ich kein Remake, ist das Original eh schon uninteressant, dann benötige ich das Remake noch weniger. Das heißt aber nicht, dass mich die Remakes vollkommen kalt lassen, denn aus reinem Interesse schaue ich sie mir manchmal doch an. An ein Exemplar, dass besser als das Original ausgefallen ist, kann ich mich jetzt aber nicht erinnern. Wobei … ich muss zugeben, dass ich Scorseses “Departed – Unter Feinden / The Departed” [USA 2006] lieber schaue als das Original aus Hong Kong, auch wenn Jack Nicholson in der Rolle des Gangsterbosses nicht zu ertragen ist. - Wenn ich an Fehlbesetzungen in Filmen denke, fällt mir als erstes meistens die Wahl des Dracula Darstellers in “Van Helsing” ein, dem ich die Rolle keine Sekunde abgekauft habe. Welche Fehlbesetzung kommt euch als erstes in den Sinn?
John Wayne als Dschingis Khan in “Der Eroberer / The Conqueror” [USA 1954, Dick Powell]. Ich meine ja nur… John Wayne als Dschingis Khan! - Mein zuletzt gesehener Film war “Bullhead / Rundskop” [B 2011, Michael R. Roskam] und der war ein bedrückender Brocken, weil es um Hormonbehandlungen von Tieren, die Hormonmafia und die tragische Vergangenheit und Gegenwart eines jungen Viehzüchters geht.

