Media Monday #27

Der erste Media Monday des neuen Jahres und ich bin ziemlich spät dran mit der Beantwortung.

  1. Der beste Film mit Benicio del Toro ist für mich “21 Gramm / 21 Grams” [USA 2003, Alejandro González Inárritu].
  2. Nora Ephron hat mit “Schlaflos in Seattle / Sleepless in Seattle” [USA 1993] ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil sie beim besten Film, an dem sie beteiligt war, nicht Regie geführt hat: “Harry und Sally / When Harry Met Sally…” [USA 1989, Rob Reiner].
  3. Der beste Film mit Jessica Alba ist für mich “The Killer Inside Me” [USA / S / GB / CDN 2010, Michael Winterbottom] und das ist noch nicht mal ein richtig überzeugender Film.
  4. Es gibt Filme, die allein auf die Unterhaltung abzielen und ebenso gibt es Filme, die versuchen, den Zuschauer zum Nachdenken anzuregen oder den Anspruch haben, sich ernsthaft mit einem sozialen oder gesellschaftlichen Thema auseinanderzusetzen. Bevorzugt ihr eine der Gruppen und wenn ja, warum?
    Ich kann mir beides geben, wobei die rein auf Unterhaltung abzielenden Filme mich nicht für dumm verkaufen sollen, alle anderen natürlich auch nicht. Anders ist es bei schönen Trash-Streifen, die dürfen alles.
  5. Schon zahlreiche Serien wurden auf der großen Leinwand wiederbelebt, sei es als Remake (3 Engel für Charlie, Starsky & Hutch, A-Team), als würdiger Abschluss einer viel zu früh beerdigten Serie (Serenity für die Serie Firefly) oder auch, um weitere Geschichten um die Protagonisten zu erzählen, während die Serie längst das Zeitliche gesegnet hat (Sex and the City 1 & 2). Zu welcher Serie, ob alt oder neu, würdet ihr euch ein Remake oder einen würdigen Abschluss in Film-Form wünschen?
    Bisher hat mich kein einziger aus einer Serie entstandener Film überzeugt, daher wünsche ich mir auch keinen weiteren. 
  6. So genannte Blockbuster erhielten ihre Namensgebung durch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war “The Hole” [USA 2009, Joe Dante] und der war äußerst unterhaltsam und kurzweilig, weil er zwar dem Horrorgenre nichts Neues hinzufügt, altbekannte Elemente aber wunderbar verwendet.

4 Kommentare

  1. Dos Corazones

    Zu 1: Da bin ich ja richtig froh, dass ich mit meiner Entscheidung nicht alleine da stehe. 21 Grams ist ein ganz wunderbarer Film.

  2. Intergalactic Ape-Man

    Huch, 21 Gramm erschien mir als pseudoesotherischer Mumpitz. Da konnte ich gar nichts mit anfangen.

  3. Christian Liemke

    Vielleicht täuscht mich ja auch meine Erinnerung, immerhin ist es acht Jahre her, dass ich den Film damals im Kino gesehen habe. Zeit also für eine neue Sichtung??!? Aber ansonsten ist die Auswahl ja auch eher bescheiden. Okay, “Traffic” hätte ich noch nennen können, aber dann? “Fear and Loathing in Las Vegas”? Nee, mit Terry Gilliam kann ich derzeit gar nicht mehr, traue mich daher auch nicht mehr an den eigentlich sonst von mir verehrten “Brazil” ran. “The Usual Suspects”? Der kann nach der ersten Sichtung auch nicht mehr richtig überzeugen, weil er viel zu sehr auf seine überraschende Wendung hin inszeniert wurde. “The Pledge” habe ich noch als guten Film in Erinnerung, aber solcher Quatsch wie “Snatch” (Ein paar Minuten des Films haben mir gereicht, um zur Fernbedienung zu greifen.) oder “Sin City” wäre überhaupt nicht in Frage gekommen. Also bin ich beim Inárritu gelandet. ;-)

  4. Intergalactic Ape-Man

    Naja, ich habe mich eine gewisse Zeit, so auch damals als ich den Film sah, mit einer größeren Bandbreite an religiösen, philosophischen bis hin zu esotherischen Themen befasst gehabt. Mich stören selbst bei Matrix diese Oberflächlichkeiten wo hingegen Montana Sacra mir absolut nachvollziehbar und gar nicht so psychedelisch erscheint. Es kann schon sein, daß ich mich durch den Ansatz von 21 Gramm einfach unterfordert gefühlt habe. Was übrigens auch nicht heißt, daß ich den Film hasse. Er hat durchaus seine positiven Seiten, nur ärgert mich diese unbefriedigende Exkursion. Ich hätte gern einfach was erlebt, was mich mitreißt, überrascht, überwältigt. Es kann also durchaus sein, daß ich einfach nicht der richtige Adept für 21 Gramm war.
    Den Gilliam mag ich aber immer noch und auch wenn FALILV zu seinen imho schlechteren Filmen gehört, so war es doch gerade kürzlich erst wieder ein sehr interessanter Trip in Gefilde, die das Kino eben leider kaum (so) beschreitet.

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