Komponist John Barry ist tot

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Der britische Komponist John Barry ist gestern im Alter von 77 Jahren gestorben. Berühmt wurde er vor allem durch seine Musik für insgesamt elf “James Bond”-Filme, beginnend mit “Liebesgrüße aus Moskau / From Russia with Love” bis zu “Der Hauch des Todes / The Living Daylights” mit Timothy Dalton in der Rolle des Agenten. Am ersten Bond-Film “James Bond jagt Dr. No / Dr. No” mit Sean Connery war er ebenfalls schon beteiligt, allerdings schrieb Monty Norman den Score, Barry war für das Arrangement zuständig. Weiterhin komponierte er die Scores zu Filmen wie “Zulu – Die Schlacht von Rorkes Drift“, “Ipcress – Streng geheim / The Ipcress File“, “Petulia“, “Asphalt-Cowboy / Midnight Cowboy“, “Der Traum vom Leben / Walkabout“, “Robin und Marian / Robin and Marian“, “Die Tiefe / The Deep” und “Cotton Club / The Cotton Club“. Insgesamt fünf Mal wurde Barry mit dem Oscar ausgezeichnet. Zwei erhielt er für “Frei geboren – Königin der Wildnis / Born Free” (für die beste Musik und den besten Song), die restlichen drei für “Der Löwe im Winter / The Lion in Winter“, “Jenseits von Afrika / Out of Afrika” und “Der mit dem Wolf tanzt / Dances with Wolves“.

Bei der BBC ist eine 56-minütige Radiosendung aus dem Jahr 1995 über die Bond-Titelsongs zu finden. Durch die Sendung führt Lois Maxwell, bekannt als Miss Moneypenny aus zahlreichen der James-Bond-Filmen.

Lois Maxwell investigates the stories behind some of the most famous tunes in movie history. Monty Norman recalls how he got the inspiration for the ubiquitous Bond theme, while film score composer John Barry and lyricist Don Black, who created songs for ‘Thunderball’ (1965), ‘Diamonds Are Forever’ (1971) and ‘The Man with the Golden Gun’ (1974), explain the difficulties that surround writing for the franchise. The programme also features Paul McCartney, Tim Rice and Shirley Bassey, all of whom have contributed to the musical legacy of the Bond films.

2 Kommentare

  1. kippe

    Ich bin tieftraurig.
    Barry war einer der letzten großen Filmkomponisten.
    Außer Morricone gibt es nun keinen mehr.

  2. Gerhard Gallian

    Ich – 58iger Jahrgang – bin auch absolut geschockt und so was von traurig. John Barry ist für meine Liebe zum Film und Kino mit verantwortlich. Meine erste mühsam ersparte LP war “Diamonds Are Forever”. Die habe ich “zu Tode geliebt” . Die Bonds mit seinen Soundtracks gehören nach wie vor zu meinen liebsten, und als George Martin am Plakat von “Live and Let Die” zu lesen war, war ich total enttäuscht… Ja, es stimmt – einer der letzten lebenden “echten” Komponisten. John Williams fällt mir nur noch ein, aber der Sound von Barry war einfach unverwechselbar und vor gar nicht langer Zeit habe ich mir gedacht: so lange DER noch lebt, bist Du auch noch nicht wirklich alt . Uff!

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