Filmed in … Panavision #10: Star Trek Into Darkness

Zwar steht im Abspann, dass „Star Trek Into Darkness“ [USA 2013, J.J. Abrams] im anamorphen 35mm-Verfahren Panavision gedreht wurde, dies ist jedoch nur die halbe Wahrheit, denn einige Szenen wurden im 65mm-IMAX-Verfahren aufgenommen. Als Filmnegative kamen Kodak Vision 3 500T 5219 und 200T 5213 zum Einsatz.

Ursprünglich hatten Regisseur J.J. Abrams und Kameramann Dan Mindel geplant, den Film im digitalen 3D zu drehen, wegen ihrer beider Vorliebe für das anamorphe Filmformat und um auch den visuellen Stil von „Star Trek“ [USA 2009, J.J. Abrams] fortzuführen (Stichwort: Lens-Flares), entschieden sie sich dagegen. J.J. Abrams war außerdem nicht sehr erpocht darauf, in 3D zu drehen, wobei Paramount eine 3D-Auswertung des Films verlangte. Tests mit Szenen aus dem Film von 2009 führten zu der Entscheidung, die Fortsetzung in der Post-Production in 3D zu konvertieren. Außerdem kam die Idee auf, auch 65mm-Material einzufügen.

Abrams also became interested in adding large-format material to the mix. „Once J.J. decided he might want to do that, I contacted Wally Pfister [ASC] to discuss his experiences shooting Imax [on The Dark Knight and The Dark Knight Rises]  for Christopher Nolan,“ says Mindel. „Then, Pfister and Nolan started lobbying J.J. to shoot film, which gave me some allies. In the end, J.J. agreed we should use anamorphic combined with Imax. So, we set off down a road that involved 15-perf and 8-perf 65mm and anamorphic 35mm, which allowed us to create a gorgeous movie.“ (Some inserts and aerial plates were captured digitally with Red Digital Cinema cameras.)

Der Film wurde somit auf anamorphem 35mm-Material und sphärischem 65mm-Material mit 8 bzw. 15 Perforationslöchern gedreht. Vereinfacht kann gesagt werden, dass 35mm bei Innenaufnahmen, 65mm hingegen bei Außenaufnahmen zum Einsatz kam. Bei der IMAX-Kinoauswertung wurde bei den 65mm-Szenen nicht das IMAX-Bildformat von 1.43:1 sondern das Format 1.66:1 verwendet, um die Unterschiede bei den Formatwechseln nicht zu groß werden zu lassen.

Quelle: American Cinematographer Juni 2013

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