Der Stummfilm Hamlet mit Asta Nielsen erscheint im Juni 2011 auf DVD

Der Stummfilm “Hamlet” [D 1921] von Sven Gade und Heinz Schall mit Asta Nielsen wurde schon vor einiger Zeit innerhalb der Edition Filmmuseum angekündigt, was man auch an der Editions-Nummer 37 erkennen kann, denn mittlerweile ist die DVD-Reihe schon bei der 63 angelangt. Lange blieb es also bei der Ankündigung, doch jetzt gibt es einen konkreten Termin. Am 10. Juni 2011 soll das 2-DVD-Set in den Handel kommen.

edition-filmmuseum-37-hamlet10. Juni 2011
Hamlet” [D 1921, Sven Gade, Heinz Schall]
Asta Nielsen, geboren 1881 in Dänemark, war die erste Diva des europäischen Stummfilms. Schon 1913 in Die Filmprimadonna kämpfte Asta Nielsen in der Rolle des Stars für mehr Einfluss auf Prozesse der Filmgestaltung. Zur Umsetzung ihrer eigenen Vorstellungen gründete sie 1920 die Produktionsfirma Art-Film GmbH. Von Hamlet, dem Kassenerfolg des Jahres 1921, blieb nur die amerikanische s/w-Fassung erhalten. 2005 wurde eine mehrfarbige Kinokopie der verschollen geglaubten deutschen Originalversion von 1921 entdeckt. Die Musikbegleitung der restaurierten Fassung von Hamlet ist eine Neukomposition von Michael Riessler. Die Doppel-DVD dokumentiert den Restaurierungsprozess, die Überlieferung des Films und Entstehung der neuen Musik.

  • Bild: 1.33:1
  • Ton: Dolby Digital 2.0
  • Untertitel: Deutsch + Englisch


DVD 1

  • Hamlet 1921, 110′
  • Musikbegleitung von Michael Riessler
  • 20-seitiges zweisprachiges Booklet mit Texten von Holger Ziegler, Thomas Worschech und Anke Mebold

DVD 2

  • Der elektronische Hamlet 2007, 8′
  • Hamlet con Asta Nielsen 2007, 7′
  • Hamlet Fassungsvergleich 2009, 30′
  • Die Filmprimadonna 1913, 17′
    • Musikbegleitung von Trio New Amsterdam
  • Asta Nielsen Privatoptagelser 1912-14, 4′
  • Asta Nielsen Privat 1970, 2′
  • Ausführlicher ROM-Bereich mit Dokumenten zum Film und seiner Restaurierung

2 Kommentare

  1. Michael C.

    Ich frage mich, wann das Filmmuseum endlich beginnt auf Blu-ray zu veröffentlichen. Ist ja schade um den Aufwand, wenn man schließlich ein veraltetes Medium verwendet.

  2. Christian Liemke

    Das frage ich mich auch schon länger. Wie sehr auch gerade Filme aus den 20er Jahren von der höheren Auflösung profitieren können, haben ja die ein oder anderen Blu-ray Discs von Stummfilmen bereits gezeigt.

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