TV-Tipps für den 31. Oktober 2011

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14:45 Uhr | arte / arteHD
Blake Edwards „Victor/Victoria“ mit Julie Andrews wird heute Nachmittag wiederholt. Auf arteHD läuft der Film in High Definition.

20:15 Uhr | arte / arteHD
arte schließt die „Könige der Strasse“-Filmreihe mit dem deutschen Nachkriegsfilm „Nachts auf den Strassen“ von 1952 ab. Der selten im TV zu sehende Film von Rudolf Jugert mit Hans Albers und Hildegard Knef wird auf arteHD auch in High Definition ausgestrahlt.

23:30 Uhr | SWR
James Bond jagt den quicklebendigen „Goldfinger“ und weil’s der beste Bond-Film ist, um 2:15 Uhr in der Wiederholung gleich noch einmal.

23:40 Uhr | arte / arteHD
Der von mir nicht sonderlich geschätzte Bela B., Schlagzeuger der noch weniger von mir geschätzen Band „Die Ärzte“ trifft in „Hotel Bela“ auf den von mir schon eher geschätzten Regisseur George A. Romero. Halloween-Feeling kommt auf arteHD sogar in High Definition auf.

23:55 Uhr | BR
Alfred Hitchcocks „Psycho“ darf am heutigen Tag natürlich nicht fehlen.

00:10 Uhr | arte / arteHD
Im Halloween-Special „Nacht der Untoten“ von arte geht es weiter mit dem Zombie-Streifen „Dellamorte Dellamore„. Auf arteHD öffnen sich die Gräber auch in Hi-Def.

01:50 Uhr | arte / arteHD
Den Halloween-Abend beschließt arte mit der Dokumentation „Die Wahrheit über Dracula„.

00:50 Uhr | ARD
Bei der ARD hingegen findet Halloween nicht statt. Gezeigt wird Stanley Donens „Arabeske“ mit Gregory Peck und Sophia Loren.

Movie Monday #18 + Bonusfragen

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Heute ist nicht Halloween, heute ist Movie Monday.

  1. Der beste Film mit Steve Buscemi ist für mich entweder „Barton Fink“ [USA / GB 1991, Joel Coen, Ethan Coen] oder „Fargo“ [USA 1996, Joel Coen, Ethan Coen]. Da kann ich mich nicht entscheiden.
  2. „Ferris macht blau / Ferris Bueller’s Day Off“ [USA 1986, John Hughes] ist für mich die beste Teenie-Komödie.
  3. Der beste Film mit Tilda Swinton ist für mich „War Zone / The War Zone“ [GB / I 1999, Tim Roth].
  4. Halloween wird natürlich in jedem Jahr mit John Carpenters „Halloween – Die Nacht des Grauens / Halloween“ [USA 1978] zelebriert, zusätzliche Filme sind nicht ausgeschlossen.
  5. Für mein heimisches Kinoerlebnis habe ich mir folgende Ausstattung angeschafft: gaaaaaanz viele Filme auf DVD und Blu-ray.
  6. Jim Carrey finde ich als Grimassenschneider nicht lustig, in „Der Mondmann / Man on the Moon“ [USA / GB / BRD / J 1999, Milos Forman] und „Vergiss mein nicht! / Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ [USA 2004, Michel Gondry] konnte er mich allerdings überzeugen.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Larry Crowne“ [USA 2011, Tom Hanks] und der war gegenüber dem unterirdischen „Bad Teacher“ [USA 2011, Jake Kasdan] dann doch die bessere Wahl, weil meine Freundin und ich letzteren nach 28 Minuten ausgeschaltet haben, ich von Tom Hanks zweiter Regiearbeit hingegen nur die letzten 10 Minuten wegen Müdigkeit verpasst habe.

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Auslosung der Gewinner des Ben Hur Blu-ray-Gewinnspiels

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Ich bedanke mich bei allen für die rege Teilnahme am „Ben Hur“-Blu-ray-Gewinnspiel. Einige Kommentare musste ich leider löschen, da sie nicht den Gewinnspielregeln entsprachen. Insgesamt konnten 48 Kommentare an der Auslosung per Zufallsgenerator teilnehmen.

 

Gewonnen haben somit die Autoren der Kommentare #5 (Dennis), #34 (sell) und #38 (Anna). Die Gewinner werden per eMail benachrichtigt. Viel Spaß mit den tollen Sets und noch einmal vielen Dank an Warner Bros. Home Entertainment Deutschland und an das Team von networking Media.

Berlinale-Retrospektive 2012 - Die rote Traumfabrik

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Die Berlinale hat gestern das Thema der Retrospektive für 2012 bekannt gegeben: Die rote Traumfabrik mit Filmen der sowjetischen Filmgesellschaft Meschrabpom.

Die Retrospektive der 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin entdeckt ein legendäres deutsch-russisches Filmstudio wieder: Meschrabpom-Film und ihr deutscher Zweig Prometheus schrieben in den Jahren 1922 bis 1936 Filmgeschichte.

Ein russischer Filmprofi aus der Zarenzeit mit Gespür für die richtigen Stoffe und ein deutscher Kommunist, ein „roter Medienunternehmer“: Moisej Alejnikow und Willi Münzenberg taten sich 1922 zusammen, mit pfiffigen Geschäftsideen, politischem Auftrag und unbändiger Lust an neuer filmischer Erzählung. So entstand ein einzigartiges deutsch-russisches Filmunternehmen, das Filmstudio Meschrabpom-Rus (später Meschrabpom-Film) in Moskau, mit einer Zentrale in Berlin. Rund 600 Filme und elf bzw. 14 Jahre später wurde das internationale Experiment von den Diktaturen Hitlers und Stalins gewaltsam beendet. Die Retrospektive der Berlinale 2012 widmet sich unter dem Titel „Die rote Traumfabrik“ dieser Wiederentdeckung aus russischen Archiven.

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Ernst Lubitschs Stummfilm Die Austernprinzessin heute Abend auf arte

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Heute Abend um 23:35 Uhr zeigt arte den Stummfilm „Die Austernprinzessin“ [D 1919] von Ernst Lubitsch. Es handelt sich dabei um die TV-Erstausstrahlung der digital restaurierten Fassung. Laut der Webseite des Senders wird der Film auf arteHD leider nicht in High-Definition gesendet. Auf DVD ist der Film seit 2006 innerhalb der „Ernst Lubitsch Collection“ von Transit Film erhältlich.

Der schwerreiche amerikanische Geschäftsmann Quaker hat sein Vermögen mit Meeresfrüchten verdient und ist deshalb überall als „Austernkönig“ bekannt. Seine temperamentvolle Tochter, die „Austernprinzessin“, will unbedingt einen europäischen Adeligen ehelichen. So gerät sie an den mittellosen Prinz Nucki, doch der schickt zunächst seinen Diener und Freund Josef vor. In der Annahme, einen echten Prinzen vor sich zu haben, heiratet die ungestüme Millionärstochter den Dienstboten bei der erstbesten Gelegenheit. Damit setzt sie eine turbulente Ereigniskette in Gang, die zu einem Happy End für alle Beteiligten führt.

Ossi, die Tochter des amerikanischen „Austernkönigs“ Mr. Quaker, bekommt einen Tobsuchtsanfall, als sie erfährt, dass ihre Freundin sich mit einem feinen Grafen vermählen wird. Ihr Vater beruhigt sie und verspricht ihr, einen europäischen Prinzen käuflich zu erwerben. Er beauftragt einen Heiratsvermittler, den entsprechenden Kandidaten für seine Tochter zu suchen. Am geeignetsten erscheint schließlich Prinz Nucki, der in Wahrheit allerdings mit seinem Freund Josef in ärmlichen Verhältnissen lebt.
Prinz Nucki schickt Josef vor, um in Erfahrung zu bringen, wie die Dame wohl aussieht. Als Josef im Hause des „Austernkönigs“ anklopft, weist er sich, aus einer Verlegenheit heraus, als Prinz Nucki aus, und wird von der Austernprinzessin stante pede zum Pfarrer geführt und geheiratet. Aus der Hochzeitsnacht wird allerdings nichts, da sich der ausgehungerte Josef dem Buffet widmet und sich vor lauter schlechtem Gewissen betrinkt.

Prinz Nucki landet nach einem Zug durch die Gemeinde frühmorgens völlig betrunken im „Club der Milliardärstöchter zur Rettung Alkoholkranker“, dem die Austernprinzessin vorsteht. Ohne zu zögern lässt sie ihn in ihr Schlafzimmer transportieren, wo er seinen Rausch ausschläft. Inzwischen ist Freund Josef erwacht und begibt sich in das Zimmer der Prinzessin. Dort findet er zu seiner Überraschung seine frisch Angetraute in ebenso trautem Gespräch mit seinem Freund Prinz Nucki vor. Es kommt zur Klärung bezüglich des vertauschten Bräutigams und Ossi bekommt nun – denn so steht es schließlich auch offiziell geschrieben – doch noch ihren langersehnten Prinzen.

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Movie-Monday #17

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Auch diese Woche beginnt mit dem Movie-Monday.

  1. Der beste Film mit Dennis Quaid ist für mich „Traffic – Macht des Kartells / Traffic“ [BRD / USA 2000, Steven Soderbergh]. Sehr groß war die Auswahl nicht gerade.
  2. Das beste Filmpaar ist für mich Katharine Hepburn und Spencer Tracy, die auch 27 Jahre lang hinter der Kamera eine Affäre hatten, wobei Spencer Tracy dies als verheirateter Katholik bis zu seinem Tod nicht zugegeben hat.
  3. Der beste Film mit Reese Witherspoon ist für mich noch nicht gedreht worden. Ich hege gegen wenige SchauspielerInnen eine Antipathie, aber bei ihr ist es der Fall.
  4. Asiatische Filme werden nicht mehr so gehypt, wie noch vor einigen Jahren.
  5. Meine erste DVD war Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“ [GB / USA 1999] von Warner Bros. im Snapper-Case, gekauft vor 11 Jahren. Allerdings befindet sie sich wegen der später erschienenen „Stanley Kubrick Collection“ nicht mehr in meiner Sammlung.
  6. Science-Fiction ist mein Lieblings-Filmgenre. Das hat wohl mit meiner filmischen Sozialisation zu tun, weil ich schon als Kind „Captain Future“ geguckt habe, mein erster Kinofilm „E.T. – Der Außerirdische / E.T.: The Extra-Terrestrial“ [USA 1982, Steven Spielberg] war und ich später die Sci-Fi-Filmbücher aus den Stadtbibliotheken in Wiedenbrück und Gütersloh verschlungen habe.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Der Adler ist gelandet / The Eagle Has Landed“ [GB 1976, John Sturges] und der konnte nicht halten, was der Titel versprach, weil ich einen Film über die Mondlandung erwartet hatte. ;-) Nein, Scherz beiseite. Nach dem letzten Besuch des geheimnisvollen Filmclubs Buio Omega gelüstet es mich nach Himmelfahrtskommando-Filmen. Leider konnte Regisseur John Sturges mit seinem letzten Film in keinster Weise an die Qualitäten seiner vorherigen Arbeiten anknüpfen.

Gewinnspiel: Drei Exemplare der Ben-Hur Blu-ray von Warner Bros. mit exklusivem Bonus

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Über 15 Millionen US-Dollar Produktionskosten, eine Millionen Requisiten, 50.000 Statisten, fünf Jahre Vorbereitungszeit, ein Jahr Dreh im superbreiten „MGM Camera 65“-Verfahren und als Lohn zwölf Oscar-Nominierungen und elf Auszeichnungen durch die Academy: William Wylers „Ben Hur / Ben-Hur“ [USA 1959] ist der Inbegriff des monumentalen Hollywood-Kinos.

In Zusammenarbeit mit Warner Bros. kann ich heute ein tolles Gewinnspiel präsentieren: Zu gewinnen gibt es drei Exemplare des deutschen „50th Anniversary Ultimate Collector’s Edition“-Blu-ray-Sets mit je drei randvoll gefüllten Discs. Das ist aber nicht alles. Exklusiv dazu gibt es jeweils eine 14 cm große Figur eines römischen Legionärs, ein Linsenraster-Bild mit einer Szene aus dem berühmten Wagenrennen sowie einen Soundtrack-Sampler mit fünf Tracks. Diese Zugaben sind im Handel nicht erhältlich.

Was müsst Ihr machen, um eine Chance auf einen der drei Gewinne zu haben?
Ich möchte von Euch wissen, welche der elf Oscar-Auszeichnungen der Film Eurer Meinung nach am meisten verdient hat. Einfach einen Kommentar mit einer (kurzen) Begründung unter diesen Beitrag schreiben. Kommentare ohne Begründung nehmen nicht am Gewinnspiel teil und werden von mir gelöscht. Das Gewinnspiel endet am 30. Oktober 2011 um 23:59 Uhr.

Teilnahmen darf jeder ab einem Alter von 18 Jahren und mit einem Wohnsitz in Deutschland. Die Gewinner werden anhand der Kommentar-Nummer mit Hilfe eines Zufallsgenerators bestimmt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich.
 
Die Kategorien, in denen „Ben Hur“ 1960 mit dem Oscar ausgezeichnet wurde:

  1. Bester Film
  2. Bester Hauptdarsteller: Charlton Heston
  3. Bester Nebendarsteller: Hugh Griffith
  4. Beste Regie: William Wyler
  5. Beste Kameraarbeit (Farbe): Robert Surtees
  6. Beste Ausstattung (Farbe): William A. Horning, Edward C. Carfagno, Hugh Hunt
  7. Beste Kostüme (Farbe): Elizabeth Haffenden
  8. Bester Ton: Franklin Milton
  9. Bester Schnitt: Ralph E. Winters, John D. Dunning
  10. Beste Spezialeffekte: A. Arnold Gillespie, Robert MacDonald, Milo B. Lory
  11. Beste Musik (Drama oder Komödie): Miklós Rózsa

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Movie-Monday #16

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Beat the Fish hat wieder zum Movie Monday eingeladen.

  1. Der beste Film mit Sylvester Stallone ist für mich „Rambo / First Blood“ [USA 1982, Ted Kotcheff]. Sein unterhaltsamster ist und bleibt aber „Frankensteins Todesrennen / Death Race 2000“ [USA 1975, Paul Bartel].
  2. Der beste Zeichentrickfilm ist für mich „Pinocchio“ [USA 1940, Norman Ferguson, T. Hee, Wilfred Jackson, Jack Kinney, Hamilton Luske, Bill Roberts, Ben Sharpsteen].
  3. Der beste Film mit Sandra Bullock ist für mich eher schwierig zu bestimmen. Ohne ihn seit Ewigkeiten gesehen zu haben, entscheide ich mich wegen des damals guten Eindrucks für Peter Bogdanovichs „The Thing Called Love – Entscheidung fürs Leben / The Thing Called Love“ [USA 1993].
  4. Dass Hollywood derzeit total auf Comicadaptionen abfährt, ist darauf zurückzuführen, dass Hollywood zur Zeit keinen Mut für originäre Filmstoffe aufweist und lieber auf Bekanntes zurückgreift. Mein Interesse ist äußerst gering.
  5. Woody Allen wird wohl bis an sein Lebensende jedes Jahr einen neuen Film abliefern… und das ist auch gut so.
  6. Making Of’s von Filmen finde ich äußerst interessant, aber auch nur, wenn es sich nicht um diese dämlichen Promotion-Features handelt, die nachts auch mal gerne auf den Privatsendern laufen.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Melancholia“ [DK / S / F / BRD 2011, Lars von Trier] und der war überraschend ’schön‘, weil Lars von Trier zwar wieder gestörte Menschen und eine disfunktionale Familie auffährt, die Opferrolle aber dieses Mal nicht von einer einzigen Person, sondern von der ganzen Menschheit geschultert werden muss und der Film schon fast versöhnlich in der Katastrophe endet.

Criterion im Januar 2012

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Criterion hat die ersten Titel für das Jahr 2012 vorgestellt, darunter auch der bereits in Aussicht gestellteGodzilla / Gojira“ [J 1954, Ishirô Honda] inklusive der japanischen und der US-amerikanischen Schnittfassung.
 
17. Januar 2012
Blu-ray #151: „Traffic – Die Macht des Kartells / Traffic“ [USA / BRD 2000, Steven Soderbergh]
1 Disc
$39.95
1.85:1
Spanish, English

Traffic examines the question of drugs as politics, business, and lifestyle. With an innovative, color-coded cinematic treatment distinguishing his interwoven stories, Steven Soderbergh embroils viewers in the lives of a newly appointed drug czar and his family, a West Coast kingpin’s wife, a key informant, and police officers on both sides of the U.S.-Mexico border. The film, delivering a complex and nuanced take on this issue of such great international importance without sacrificing any energy or suspense, is a contemporary classic, and the winner of four Oscars, for best director, best screenplay, best editing, and best supporting actor for Benicio del Toro

DIRECTOR-APPROVED SPECIAL EDITION:

  • Restored digital transfer, supervised and approved by director Steven Soderbergh and supervising sound editor and rerecording mixer Larry Blake
  • 5.1 and 2.0 surround DTS-HD Master Audio soundtracks on the Blu-ray editions
  • Three audio commentaries, featuring Soderbergh and writer Stephen Gaghan; producers Laura Bickford, Edward Zwick, and Marshall Herskovitz and consultants Tim Golden and Craig Chretien; and composer Cliff Martinez
  • Twenty-five deleted scenes, with optional commentary by Soderbergh and Gaghan
  • Three sets of demonstrations: one on film processing and the look of the Mexico sequences; one on film editing, with commentary by editor Stephen Mirrione; and one on dialogue editing
  • Additional unused footage of various scenes, from multiple angles
  • Theatrical trailers and television spots
  • Gallery of trading cards depicting the U.S. Customs canine squad used to detect narcotics and illegal substances
  • PLUS: A booklet featuring an essay by film critic Manohla Dargis

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Die Kinofassung von Schlöndorffs Die Blechtrommel im Januar 2012 auf Blu-ray

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Das britische Label Arrow Films wird innerhalb der „Arrow Academy“-Reihe Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel / The Tin Drum“ [BRD / F / PL / YU 1979] als Blu-ray/DVD-Combo veröffentlichen. Auf der deutschen und meines Wissens weltweit bisher einzigen Blu-ray Disc des Films ist nur der neue und längere Director’s Cut enthalten. Das britische Set wird neben dem DC in Hi-Def auch die Kinofassung in High-Definition und auf der DVD in Standard-Definition aufweisen. Einen Vergleich zwischen der Kinofassung mit dem DC gibt es bei Schnittberichte. Eine Äußerung Schlöndorffs zur längeren Version hatte ich hier veröffentlicht.

Während die deutsche Blu-ray von Kinowelt/StudioCanal mehrere Featuretten und Interviews bietet, wird das Arrow-Set einen Audiokommentar des Regisseurs enthalten. Ob es sich um einen neuen für den Director’s Cut oder eventuell um einen älteren für die Kinofassung handelt, geht aus den Angaben des Labels nicht hervor. Die Veröffentlichung erfolgt am 9. Januar 2012.
 
Winner of the Cannes Palme d’Or and the Best Foreign Film Oscar, and adapted from one of the major works of postwar German literature (whose author later won the Nobel Prize), few films have such a powerhouse artistic pedigree.

When Oskar Matzerath (the extraordinary David Bennent, just twelve at the time) receives a tin drum for his third birthday, he vows to stop growing there and then – and woe betide anyone who tries to take his beloved drum away from him, as he has a banshee shriek that can shatter glass. As a result, he retains a permanent child’s-eye perspective on the rise of Nazism as experienced through petit-bourgeois life in his native Danzig, the ‘free city’ claimed by both Germany and Poland whose invasion in 1939 helped kick-start World War II. With the help of Luis Buñuel’s favourite screenwriter Jean-Claude Carrière, director Volker Schlöndorff turns Günter Grass’s magical-realist masterpiece into a carnivalesque frenzy of bizarre, grotesque yet unnervingly compelling images as Oskar turns his increasingly jaded eye and caustic tongue on the insane follies of the adult world that he refuses to join.

Arrow Academy presents Volker Schlöndorff’s masterpiece in its original theatrical version and the Director’s Cut, seen for the first time in the UK after its Cannes Film Festival premiere.

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Movie Monday #15

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Ich ernenne den heutigen Tag einfach zum Movie Monday.

  1. Der beste Film mit Christopher Walken ist für mich „Dead Zone / The Dead Zone“ [USA 1983, David Cronenberg].
  2. Mockbuster war mir als Begriff bisher nicht bekannt. Nachdem ich Wikipedia bemüht habe, ist mir auch klar, warum.
  3. Der beste Film mit Jamie Lee Curtis ist für mich „Halloween – Die Nacht des Grauens / Halloween“ [USA 1978, John Carpenter].
  4. Das erscheinen von „Drive“ [USA 2011, Nicolas Winding Refn] kann ich kaum erwarten.
  5. Filme die fast bzw. komplett ohne Musik hinterlegt sind (z.B. No Country for Old Men), sind nicht von vornherein besser oder schlechter als solche, bei denen Musik eingesetzt wird. Schlimm sind allerdings die ungeniessbaren Streifen, bei denen mit einer Musik-Sauce noch versucht wurde, etwas zu retten. Wie gut übrigens Filme komplett ohne Musik funktionieren können, sollte seit Alfred Hitchcocks „Die Vögel / The Birds“ [USA 1963] bekannt sein.
  6. Onlinevideotheken (z.B. Maxdome) nutze ich gelegentlich, weil ich selbst bei MUBI angemeldet bin (für die ich ja auch Texte übersetze) und meine Freundin sich vor ein paar Monaten Apple-TV zugelegt hat.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Die Kanonen von Navarone / The Guns of Navarone“ [GB / USA 1961, J. Lee Thompson] und der war einer der schlechteren 2.WK-Himmelsfahrtkommando-Filme, weil Carl Foremans  Drehbuch überaus spannungsarm und J. Lee Thompsons Regie zäh daher kommen.

Movie Monday #14

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Auch ein Feiertag kann ein Movie Monday sein.

  • Der beste Film mit John Cusack ist für mich „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers / Stand by Me“ [USA 1986, Rob Reiner]. Übrigens eine schwierige Entscheidung, denn immerhin hat er auch in Terrence Malicks „Der schmale Grat / The Thin Red Line“ [USA 1998] mitgespielt.
  • Dass Akteure in Horrorfilmen oft unlogisch handeln, weiß seit Wes Cravens „Scream“ [USA 1996] doch nun wirklich jeder.
  • Der beste Film mit Kate Beckinsale ist für mich „Aviator / The Aviator“ [USA / BRD 2004, Martin Scorsese].
  • Weibliche Darsteller scheinen (vor allem) in Hollywood ein früheres ‚Verfallsdatum‘ zu haben, als ihre männlichen Kollegen.
  • Logikfehler in Filmen nimmt man in ansonsten guten Filmen weniger stark wahr, als in schlechten.
  • Wolfgang Petersen hat seit fünf Jahren keinen Film mehr in Hollywood realisieren dürfen. Wenn man seinen letzten – den in doppelter Hinsicht als Katastrophenfilm zu bezeichnenden „Poseidon“ [USA 2006] – kennt, dann weiß man auch, wieso das der Fall ist.
  • Mein zuletzt gesehener Film war „Zurück in die Zukunft III / Back to the Future, Part III“ [USA 1990, Robert Zemeckis] und der war der Abschluss der wahrscheinlich besten Kino-Nacht des Jahres, weil was soll in den nächsten drei Monaten noch besseres folgen, als diese Trilogie endlich einmal auf der Leinwand gesehen haben zu dürfen?!? Vielen Dank dafür ans Capitol Herford.

Die TV-Premiere der restaurierten Fassung von Fritz Langs Die Nibelungen morgen auf arte

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„Dem deutschen Volke“ ist Fritz Langs „Die Nibelungen“ [D 1924] laut Vorspann gewidmet. Wie passend, dass arte den Termin für die TV-Premiere der restaurierten Fassung auf den 3. Oktober – den Tag der Deutschen Einheit – gelegt hat. Um 20:15 Uhr beginnt die Ausstrahlung des ersten Teils „Siegfried„, direkt im Anschluss um 22:40 Uhr folgt der zweite Teil „Kriemhilds Rache„. Abschließend zeigt arte um 00:45 Uhr noch die 70-minütige Dokumentation „Das Erbe der Nibelungen“ [BRD 2011] über die Entstehungsgeschichte des Films. arteHD bringt alle drei Sendungen auch in High Definition.

Auf der arte-WebSite sind ein paar Seiten von 2010 zur Weltpremiere der restaurierten Fassung in der Deutschen Oper in Berlin zu finden: Die Musik von Gottfried Huppertz | Interview mit Dirigent Frank Strobel | Fotogalerie | Videos

Aktuell sind zwei Artikel von Daniel Kothenschulte, einer zur Restaurierung und einer über die Tricktechnik und die Musik.

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