
Heute vor 100 Jahren wurde die japanische Regielegende Akira Kurosawa in Tokyo geboren. Kurosawa war es, der das japanische Kino durch seinen Film “Rashomon – Das Lustwäldchen / Rashômon” [J 1950] und dessen Auszeichnung mit dem Goldenen Löwen bei den Filmfestival in Venedig 1951 auch bei einem westlichen Publikum populär machte. Es sollten noch weitere Meisterwerke folgen, wie z.B. “Ikiru – Einmal richtig leben / Ikiru” [J 1952], “Die sieben Samurai / Shichinin no samurai” [J 1954], “Das Schloß im Spinnwebwald / Kumonosu-jô” [J 1957] nach Shakespeares “Macbeth”, “Die verborgene Festung / Kakushi-toride no san-akunin” [J 1958], die Samurai-Filme “Yojimbo” [J 1961] und “Sanjuro / Tsubaki Sanjûrô” [J 1962] (die heute bei Criterion auf Blu-ray erschienen sind), “Rotbart / Akahige” [J 1965], “Dodeskaden – Menschen im Abseits / Dodesukaden” [J 1970], “Kagemusha – Der Schatten des Kriegers / Kagemusha” [J 1980] und “Ran” [J / F 1985].
In der Süddeutschen Zeitung erinnert Fritz Göttler an den 1998 verstorbenen Tenno des japanischen Films, in der Frankfurter Rundschau (plus Fotogalerie) schreibt Daniel Kothenschulte über den “Alten Meister”. Bei BR-Online wurde ein Audio-Beitrag online gestellt, der Radio-Beitrag vom Deutschlandradio liegt online nur als Text vor.

